Jürg Löw

Aus Theaterlexikon
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* 27.1.1946 Basel.

1967–70 Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München. Engagements 1970 an den Kammerspielen München, 1970–72 am Stadttheater Ingolstadt, 1972/73 an der Städtischen Bühne Heidelberg, 1973–77 am Theater der Freien Hansestadt Bremen, 1978/79 am Schauspiel Köln (Laertes in Shakespeares "Hamlet", Regie: Hansgünther Heyme), 1979–85 an den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart (Prinz in Schnitzlers "Komödie der Verführung", Chorführer in Aristophanes’ "Die Vögel", Just in Lessings "Minna von Barnhelm", Otto Ulrich in Mnouchkines "Mephisto", König Peter in Büchners "Leonce und Lena", Bill Calhoun in Porters "Kiss Me, Kate", Regie jeweils: Heyme), 1985–92 am Schauspiel Köln, daneben an der Oper Köln, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg sowie als Regisseur an den Wuppertaler Bühnen. Seither arbeitet L. als freischaffender Schauspieler, unter anderem gastierte er am →Schauspielhaus Zürich (1993 Richter Brack in Ibsens "Hedda Gabler", Regie: Arie Zinger), am →Theater Basel (1993 Don Paco/Torero/Trauzeuge in Giménez/de Burgos’ "Die Hochzeit des Luis Alonso oder Die Nacht vor dem Stierkampf", Regie: →Herbert Wernicke; 1996 Eckart in →Bertolt Brechts "Baal", Regie: Michael Heicks) und am Bremer Theater (1998 Mackie Messer in Brecht/Weills "Die Dreigroschenoper", Regie: Andrej Woron). An mehreren Opernhäusern verkörperte L. die Sprechrolle des Bassa Selim in Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", darunter 1996 am →Grand Théâtre in Genf. L. wirkte in zahlreichen Hörspielen, Fernsehfilmen und -serien mit, arbeitete als Synchronsprecher und war Lehrbeauftragter an der Folkwang-Hochschule Essen.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Jürg Löw, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1134.

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