Jan Zierold

Aus Theaterlexikon
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* 23.10.1952 Santiago de Chile (RCH).

Schauspielausbildung 1974–75 an der Otto-Falckenberg-Schule München und 1975–78 an der Neuen Münchner Schauspielschule. Erste Engagements 1978–80 am →Stadttheater St. Gallen (Molvik in Ibsens "Die Wildente", Lacroix in Büchners "Dantons Tod", Ills Sohn in →Friedrich Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame"), 1980–82 am →Stadttheater Bern (Nick in Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf …?", Regie: Ulrich Greiff; Stanley in Millers "Der Tod des Handlungsreisenden"), 1982–84 am Landestheater Coburg. Danach war Z. zunächst freiberuflich tätig, unter anderem am →Atelier-Theater Bern. Unter der Direktion von →Horst Statkus gehörte er 1988–94 zum Ensemble des →Stadttheaters Luzern (1988 Maximilian Burggraf von Freiburg in Kleists "Das Käthchen von Heilbronn", Regie: →Mark Zurmühle; 1989 Curio in Shakespeares "Was ihr wollt", Regie: Statkus, und Vizepräparator in Horváths "Glaube Liebe Hoffnung"; 1991 Cléante in Molières "Tartuffe", Conti in Lessings "Emilia Galotti"; 1992 Licht in Kleists "Der zerbrochne Krug"; 1993 Wagner/Frosch in Goethes "Urfaust", Regie: Horst Siede; 1994 Michail Lwowitsch Astrow in Tschechows "Onkel Wanja", Regie: Statkus, und Jeannot in Coline Serreaus "Hase Hase"), dort spielte er weiterhin als Gast bis 1996 sowie erneut in der Saison 1998/99 (Schlehwein in Shakespeares "Viel Lärm um nichts", Regie: Statkus). 1999/2000 gastierte er am →Schauspielhaus Zürich (2000 Medwedenko in Tschechows "Die Möwe", Regie: Daniel Karasek).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Jan Zierold, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2145.

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