Judith Hofmann

Aus Theaterlexikon
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* 14.5.1967 Zürich. Matura.

Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Engagements 1992/93 am Schauspielhaus in Wien (Mme Keller in Hervé Guiberts "Blinde", Regie: Philippe Arlaud; Pooty/Helen Carol in Lucas’ "Reckless", Regie: Hans Gratzer), 1994–99 am Bayerischen Staatsschauspiel München (unter anderem: Glascha in Ostrowskis "Gewitter", Regie: Amélie Niermeyer; Kleone in Racines "Andromache"; Andromache in Euripides’ "Die Troerinnen"; Frau Kramer in Borcherts "Draussen vor der Tür", Regie: Andreas Kriegenburg; Camilla in Mussets "Man spielt nicht mit der Liebe", Regie: →Simone Blattner; Magdalena in García Lorcas "Bernarda Albas Haus" und Judith in der Uraufführung von Dea Lohers "Blaubart – Hoffnung der Frauen", Regie jeweils: Kriegenburg; Eve in Kleists "Der zerbrochne Krug", Regie: Niermeyer; Prinzessin Lena in Büchners "Leonce und Lena", Regie: Kriegenburg; Titelrolle in Gombrowicz’ "Yvonne, die Burgunderprinzessin", Regie: Niermeyer). Am Schauspiel Frankfurt gastierte H. in der Titelrolle von Lessings "Miss Sara Sampson" (Regie: Niermeyer). 1999–2001 gehörte H. zum Ensemble des Burgtheaters Wien (Klara in der Uraufführung von Dea Lohers "Klaras Verhältnisse" und Frau Bergmann in →Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen", Regie jeweils: Christina Paulhofer). Seit 2001 ist H. Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg (Garance in einer Bühnenbearbeitung von Marcel Carnés Film "Kinder des Olymp" und Titelrolle in Euripides’ "Medea", Regie jeweils: Kriegenburg) und weiterhin als Gast am Burgtheater Wien tätig. Diverse Film- und Fernsehrollen, darunter 2001 Kommissarin Claudia Studer in Sabine Boss’ Friedrich-Glauser-Verfilmung "Studers erster Fall".

Auszeichnungen

  • 1998 Stern des Jahres der Münchner "Abendzeitung" für die Rolle der Lena.


Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Judith Hofmann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 859.

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