Karlheinz Streibing

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* 6.5.1918 Hagen (D), † 28.4.1969 Hannover (D). ∞ 1953 →Josy Holsten, Schauspielerin.

Musik- und Schauspielunterricht. Engagements 1939/40 als Schauspieler und Spielleiter am Stadt- und Grenzlandtheater Elbing, 1940–42 als Schauspieler, Dramaturg und Spielleiter am Bremer Schauspielhaus. Ab 1942 Chefdramaturg sowie Spielleiter des Schauspiels und der Operette an den Vereinigten Städtischen Theatern Kiel. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Spielleiter unter anderem an den Bremer Kammerspielen und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (1948 Shaws "Die heilige Johanna"). 1950–54 Schauspieldramaturg und -regisseur an den Städtischen Bühnen/am Landestheater Hannover. Ab Mitte der fünfziger Jahre Gastinszenierungen unter anderem an der Städtischen Bühne Heidelberg, am Theater am Kurfürstendamm in Berlin, an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth (beispielsweise Claudels "Der seidene Schuh", Goethes "Faust I" und "Faust II", Ibsens "Peer Gynt" und Molières "Der Menschenfeind"), am Staatstheater Braunschweig, in Hannover am Landestheater, an der Landesbühne und am Neuen Theater, an den Städtischen Bühnen Bielefeld, am Landestheater Salzburg (unter anderem 1963 Suppés "Boccaccio") sowie in der Schweiz am →Schauspielhaus Zürich unter der Direktion von →Oskar Wälterlin. Dort inszenierte er 1953 Claudels "Die Geschichte von Tobias und Sara", 1955 die Uraufführung von →Albert Jakob Weltis "Hiob der Sieger" und Schillers "Die Braut von Messina", 1958 die Uraufführung von →Elsie Attenhofers "Die Lady mit der Lampe" sowie Jean-François Regnards "Der Spieler", 1959 Wilders "Wir sind noch einmal davongekommen", 1960 Ionescos "Die Nashörner" und →Georg Kaisers "Kolportage".



Autorin: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Karlheinz Streibing, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1768.

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