Katharina von Bock

Aus Theaterlexikon
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* 24.11.1968 Köln (D).

Aufgewachsen in Bremen. Bereits seit 1978 verschiedene Hörspiel- und Schallplattenproduktionen, darunter "Ronja Räubertochter" und "Pu der Bär", sowie Film- und Fernsehrollen. Nach dem Abitur 1989–93 Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 1993–97 Engagement sowie 1997/98 als Gast am →Schauspielhaus Zürich, Zürich ZH, unter anderem Monika in Felix Mitterers "Heim", Lucile in Büchners "Dantons Tod" (Regie: →Uwe Eric Laufenberg), Inken Peters in Hauptmanns "Vor Sonnenuntergang" (Regie: Laufenberg), Olivia in Shakespeares "Was ihr wollt"; Rosi in →Thomas Hürlimanns "Der Franzos im Ybrig"; Francine in Feydeaus "Die Nacht in der Rue du Colisée" (Regie: →Werner Düggelin), Nicoletta von Niebuhr in Ariane Mnouchkines "Mephisto" nach Klaus Mann, Célimène in Molières "Der Menschenfeind" (Regie: Düggelin). 1998/99 spielte B. am →Theater Neumarkt Zürich (Berta in der Uraufführung von Theresia Walsers "King Kongs Töchter", Regie: →Volker Hesse; Elisabeth Bergner in Handkes "Ritt über den Bodensee", Regie: →Stephan Müller), 1999/2000 erneut am Schauspielhaus Zürich, wo sie in der Regie von Rüdiger Burbach in verschiedenen Rollen in Shakespeares Königsdramen zu sehen war, unter anderem als Margarete von Anjou in "Heinrich V."und in der Titelrolle von "Richard II.". 2001 gastierte B. am →Stadttheater Bern, Bern BE als Marquise in Marivaux’ Komödie "Die zweite Überraschung der Liebe" (Regie: →Monika Neun).

Auszeichnungen

  • 1993 Alfini-Syllwasschy-Preis für herausragende Leistungen im Studienfach Schauspiel,
  • 1995 O. E. Hasse-Preis der Akademie der Künste, Berlin, zur Förderung des Schauspielnachwuchses.


Autorin: Ute Kröger



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Kröger, Ute: Katharina von Bock, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 223–224.

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