Klaus Götte

Aus Theaterlexikon
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* 16.6.1936 Hannover (D).

Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Theaterwissenschaft in Tübingen, Wien und Köln, dort 1966 Promotion. Daneben Schauspielausbildung an der "Schule des Theaters" in Köln und Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur am Theater "Der Keller" in Köln. 1966–67 Regie- und Produktionsassistent bei der Deutschen Welle in Köln. 1967–70 Regieassistent und Schauspieler an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, 1970–74 Chefdramaturg, Regisseur und Schauspieler am Pfalztheater Kaiserslautern. Seit 1974 freier Schauspieler und Regisseur, Gastverträge an Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz: am →Städtebundtheater Biel-Solothurn (1978 Titelrolle in Robert Bolts "Thomas More", 1979 Kurt in Strindbergs "Totentanz" und 1981 Thomas Hudetz in Horváths "Der jüngste Tag", Regie jeweils: →Rudolf Kautek; 1982 Möbius in →Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker" und 1984 Kürmann in →Max Frischs "Biografie. Ein Spiel", Regie jeweils: →Alex Freihart; 1985 Christian Maske in Sternheims "Der Snob" und 1986 Feldprediger in →Bertolt Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder", Regie jeweils: Erwin Backhaus; 1987 Theobald Friedborn in Kleists "Das Käthchen von Heilbronn" und 1989 Miller in Schillers "Kabale und Liebe", Regie jeweils: Neidhardt Nordmann), am →Theater für den Kanton Zürich (1981/82 Lehrer in Frischs "Andorra", Regie: →Johannes Peyer; 1984 Titelrolle in Dürrenmatts "Romulus der Grosse", Regie: →Reinhart Spörri). G. inszenierte am Städtebundtheater Biel-Solothurn 1980 Dürrenmatts "Romulus der Grosse". Umfangreiche Tätigkeit als Sprecher für Hörspiel und Feature, zudem als Hörspiel- und Dokumentarfilmregisseur. Diverse Film- und Fernsehrollen.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Klaus Götte, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 738–739.

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