Klaus Henninger

Aus Theaterlexikon
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* 24.7.1939 Braunschweig (D).

Schauspielausbildung 1956–59 an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Danach Engagements 1959/60 am Schauspiel Cuxhaven, 1960–62 an der Landesbühne Wilhelmshaven, 1962–65 an den Städtischen Bühnen Flensburg, 1965/66 am Deutschen Theater Berlin (Ost), 1966/67 an den Städtischen Bühnen Münster, 1967/68 am Staatstheater Braunschweig, 1968–72 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, 1972–75 (zeitweise als Gast) an den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart, 1977–80 am Theater am Turm in Frankfurt am Main, 1980–82 gastweise als Schauspieler und Regisseur am Landestheater Schwaben in Memmingen, 1981/82 als Gast am Rheinischen Landestheater Neuss. Mehrmals wirkte H. auch bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall mit. 1983–91 war er an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach engagiert. Zusammen mit →Eike Gramss wechselte H. 1991 ans →Stadttheater Bern. Er spielte dort unter anderem 1992 Oberon in Botho Strauß’ "Der Park", Verrina in Schillers "Die Verschwörung des Fiesko zu Genua" und Jakob Chervat in Jahnns "Der staubige Regenbogen", 1993 Tschebutykin in Tschechows "Drei Schwestern" und Odoardo in Lessings "Emilia Galotti" (Regie beide: →Wolfram Krempel), 1994 den Lehrer in →Max Frischs "Andorra" und Graf von Bruchsall in Lessings "Minna von Barnhelm", 1995 die Titelfigur in Hölderlins "Tod des Empedokles" (Regie: →Gerd Heinz) und James Tyrone in O’Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht", 1996 Brabantio in Shakespeares "Othello" und Werle in Ibsens "Wildente", 1997 Herbert Georg Beutler in →Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker", 1998 Meister Waldo, Kapitän Cat und 1. Stimme in Dylan Thomas’ "Unter dem Milchwald" (Regie: Michael Wallner) und 1999 Parricida in Schillers "Wilhelm Tell" (Regie: →Urs Schaub). 1997 zeigte H. seine szenische Adaption von Kafkas "Ein Bericht für eine Akademie" im Berner →Kellertheater Katakömbli. H. verfasste die Theaterstücke "Theater oder drei machen schon das nächste Jahr ein Kunststück in New York", "Nadeschka oder wenn der Aussenminister kommt – drei Komödien" und "Der Millionste. Komödie in neun Bildern".



Autorin: Angelika Hunziker



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hunziker, Angelika: Klaus Henninger, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 826.

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