Kurt Fischer-Fehling

Aus Theaterlexikon
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* 16.12.1904 Bromberg (Bydgoszcz, heute: PL), †  (bisher nicht eruierbar).

Zunächst Buchdruckerlehre, 1923 Chorsänger mit Rollenverpflichtung am Sommertheater Liegnitz. Engagements als Schauspieler – anfangs unter dem Namen Kurt Reinhold Fischer – 1925–27 am Stadttheater Zittau, 1928–30 am Reußischen Theater Gera, 1930–32 am Stadttheater Halberstadt, 1932–35 am Stadttheater Lübeck, 1935/36 an den Städtischen Bühnen Breslau, 1936–40 am Deutschen Theater Berlin, 1941–43 am Komödienhaus und am Lessing-Theater Berlin, 1943/44 bei den Berliner Künstlerbühnen und auf Tournee mit der Gastspieldirektion Hansheinrich Dransmann. Nach dem Krieg als freischaffender Schauspieler unter anderem an verschiedenen Berliner Bühnen und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Es folgten Engagements 1957/58 am →Stadttheater Bern, Bern BE, 1959–61 an den Städtischen Bühnen Münster, 1961–65 am Nationaltheater Mannheim, 1965–68 an der →Komödie Basel und 1968–77 unter →Werner Düggelin und →Hans Hollmann an den →Basler Theatern (über dreissig Rollen, darunter 1968 Speer in Horváths "Kasimir und Karoline", Regie: Hollmann; König Peter in Büchners "Leonce und Lena", Regie: Düggelin; 1970 Petey in Pinters "Die Geburtstagsfeier", Regie: →Hans Bauer; 1973 Tschebutykin in Tschechows "Drei Schwestern", Regie: →Kosta Spaic). Diverse Rollen in Film (unter anderem 1935 Karsten Dittmar in "Das Mädchen vom Moorhof") und Fernsehen, zahlreiche Hörspielrollen.



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Kurt Fischer-Fehling, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 603.

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