Kurt Hutterli

Aus Theaterlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

* 18.8.1944 Bern. Bruder des Bühnenbildners →Werner H.

Besuch des Gymnasiums und der Universität Bern, Abschluss als Sekundarlehrer. H. veröffentlicht Prosa und Lyrik sowie zahlreiche, teilweise in Dialekt verfasste Dramen und Hörspiele, darunter "Die Erziehung des Kronprinzen Otto" (Jugendtheaterstück, 1977), "Das Matterköpfen"über den Aargauer Verbrecher Bernhart Matter (Uraufführung 1978 als Koproduktion der →Innerstadtbühne Aarau und der →Claque Baden, mit deren Ensembles H. das Stück erarbeitet hatte, Regie: →Peter Schweiger), "Überlebenslust" (Uraufführung November 1983, →Kleintheater Kramgasse 6 in Bern, Regie: Franz Weber), "Bakunin am Lago Maggiore" (Uraufführung Juni 1984 zum 150-Jahr-Jubiläum der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem →Stadttheater Bern, Bühnenbild: Werner H.), "E suberi Lösig" (1988), "Der Clown im Mond" (Uraufführung 1990, Berner Theatercompanie in Koproduktion mit dem Kleintheater Kramgasse 6, Regie: Peter Leu), "Gounerbluet" (Uraufführung 1992, Berner Theatercompanie in Koproduktion mit der Freilichtbühne Schwarzenburg, Regie: Leu), "Happy holidays" (1993), "Rouchzeiche" (1994), "Im Fischbauch" (1998), "Hotel Goldtown" (2000). 1985/86 war H. Hausautor an der Abteilung Schauspiel des →Konservatoriums für Musik und Theater Bern.

Auszeichnungen

unter anderem

  • 1971 Gedichtpreis der Stadt Bern,
  • 1972 und 1978 Buchpreis der Stadt Bern,
  • 1980 Werkjahr von Bund und Kanton Bern,
  • 1982 Preis der Welti-Stiftung für das Drama (für "Überlebenslust"),
  • 1987 Anerkennungspreis der Bernischen Gesellschaft für das Volkstheater.


Autorin: Simone Müller



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Müller, Simone: Kurt Hutterli, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 894.

Normdaten