Lee Ruckstuhl

Aus Theaterlexikon
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* 22.4.1921 Zürich, † 6.7.1999 Zürich.

939 Mitwirkung im "Modetheater" an der Schweizerischen Landesausstellung Zürich, danach Schauspielausbildung am →Bühnenstudio Zürich. Noch während der Ausbildung ab Frühjahr 1942 erste Rollen am →Schauspielhaus Zürich (unter anderem Ilse in →Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen", Regie: →Leopold Lindtberg), ab 1943 auch am →Bernhard-Theater Zürich (wo R. über Jahrzehnte mehrmals tätig war), 1943/44 am →Städtebundtheater Biel-Solothurn, Mitwirkung in →Alfred RassersCabaret Kaktus, mehrere Tourneen mit →Schaggi Streuli (unter anderem 1951 in Streulis "De Kampf ums Rächt" und "Pinocchio"), danach an verschiedenen Schweizer Bühnen, unter anderem als Gast erneut am Schauspielhaus Zürich (1953 Donna Fernanda in der Uraufführung von →Max Frischs "Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie", Regie: →Oskar Wälterlin), und am →Corso-Theater Zürich (1968 und 1978 Frau Kübler in →Paul Burkhard/→Walter Leschs "Die kleine Niederdorf-Oper", 1981 Berta Oberholzer in Burkhards "Der schwarze Hecht"). Diverse Hörspielrollen (1949 Wäckerlis Tochter Marti in der höchst erfolgreichen Reihe "Polizischt Wäckerli" mit Streuli in der Titelrolle, Regie: →Arthur Welti; 1952 Vollenweiders Frau in Streulis "Fritz Vollenweider" mit Streuli in der Titelrolle; 1955 Frau Winterswiler in der Reihe "Oberstadtgass" mit Streuli, Regie: Welti) und Filmrollen (unter anderem 1941 Leny Bider in "Bider der Flieger", Regie: →Leonard Steckel/→Max Werner Lenz; 1956 Klavierlehrerin in "Oberstadtgass", Regie: →Kurt Früh). Zudem war R. viele Jahre lang als Sprecherin und Moderatorin im Radio Studio Zürich tätig.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Lee Ruckstuhl, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1539–1540.

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