Lilo Weber

Aus Theaterlexikon
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* 17.1.1952 Menziken AG.

Ausbildung zur Primarlehrerin am Lehrerseminar in Aarau und zur Englischlehrerin an der Lehramtsschule Windisch. Bis 1980 als Primar- und Englischlehrerin tätig. 1980–87 studierte W. Germanistik und Anglistik an der Universität Zürich, während dieser Zeit Tätigkeit als Deutschlehrerin an der Berufsmittelschule Aarau. 1989–93 wissenschaftliche Assistentin und Lehrbeauftragte für neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich, dort Promotion mit der Dissertation "‹Fliegen und Zittern›. Hysterie in Texten von Theodor Fontane, Hedwig Dohm, Gabriele Reuter und Minna Kautsky". Ab 1985 arbeitete W. als freie Journalistin und publizierte über Theater, Tanz und Literatur, ästhetische Theorien, neuere Philosophie sowie Architektur. Sie verfasste regelmässig Beiträge für den Zürcher "Tages-Anzeiger" und belieferte als Zürcher Kulturkorrespondentin beispielsweise die "Berner Zeitung" und die "Schaffhauser Nachrichten". 1988–94 war W. Mitglied des Pressebüros Index in Zürich, 1988–91 redaktionelle Mitarbeiterin des "Züri-Tip", ab 1994 regelmässig Mitarbeiterin der "Neuen Zürcher Zeitung", ab September 1995 dort Redaktorin, zuständig vor allem für Tanz und Musical, 1997–99 leitete sie das dortige Subressort Zürcher Kultur. Ab 1996 berichtete W. als Schweizer Korrespondentin für die Zeitschrift "Ballett international/Tanz aktuell" (heute: "Ballet-Tanz") und schrieb 1997–2000 für "Tanz – la danse suisse". 1989–91 Mitglied der Programmgruppe des →Zürcher Theaterspektakels. 2000 veröffentlichte sie in der von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in Auftrag gegebenen Publikation "Tanz in der Schweiz" den Beitrag "Der Tanz in der Deutschschweiz". Seit 2002 ist sie in London wohnhaft und wieder als freischaffende Journalistin tätig.

Auszeichnungen

  • 2002 Stipendiatin der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr in London.


Autorin: Simone Gojan



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Gojan, Simone: Lilo Weber, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2054.

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