Lorenz Mächler

Aus Theaterlexikon
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* 27.3.1890 Münster in Westfalen (D), † 31.3.1952 Zug, eigentlich Lorenz Joseph M. ∞ 1920–51 →Margarethe Hoff, Schauspielerin.

Erstes Engagement 1923/24 in Münster in Westfalen, 1924–30 Engagement gemeinsam mit seiner Ehefrau an den Vereinigten Stadttheatern Barmen-Elberfeld (als Tenor im Chorpersonal), 1930–32 in Wuppertal, 1931/32 auch an den Bayreuther Festspielen, 1932 Engagement ans →Stadttheater St. Gallen, dort trat M. bis 1951 in über 180 meist kleineren Rollen in Schauspiel und Operette auf. Unter anderem spielte er 1939 den Diener des Präsidenten in Schillers "Kabale und Liebe", Moritz von Schwind in Heinrich Bertés "Das Dreimäderlhaus", Gemeinderat Dubbs in →Paul Burkhards "Hopsa", 1940 Bogdanowitsch in Lehárs "Die lustige Witwe", 1942 den Kammerdiener Thompson in Scribes "Ein Glas Wasser", 1944 den Feldmarschall Graf Radetzky in Fritz Kreislers Operette "Sissy", 1945 Fleurant in Molières "Der eingebildete Kranke", Julius Wolff in Hauptmanns "Der Biberpelz" (mit Hoff als Frau Wolff), 1947 Balthasar in Shakespeares "Die Komödie der Irrungen", Richter Ljapkin Tjapkin in Gogols "Der Revisor" und 1950 Bernardo in Shakespeares "Hamlet".



Autorin: Simone Gojan



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Gojan, Simone: Lorenz Mächler, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1153.

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