Manfred Studer

Aus Theaterlexikon
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* 1953 Solothurn.

Zunächst Studium der Philosophie und Ethnologie an der Universität Zürich, dann Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München. 1980–86 erstes festes Engagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, wo S. unter anderem Damis in Molières "Tartuffe", Quintus in Shakespeares "Titus Andronicus" und Wladimir in Becketts "Warten auf Godot" darstellte. Danach wirkte er als freischaffender Schauspieler, Regisseur und Autor. Er spielte unter anderem an den Wuppertaler Bühnen und am →Kleintheater Kramgasse 6 in Bern (1988 Molina in Manuel Puigs "Der Kuss der Spinnenfrau"). 1988 wurde sein Stück "Hottentotten" in der Kulturfabrik Kampnagel Hamburg uraufgeführt (Regie: S./Michael Schönborn). 1990–93 war S. Ensemblemitglied des Kölner Schauspiels (unter anderem König Artus in Dorsts "Merlin oder Das wüste Land" und Schufterle in Schillers "Die Räuber"). Weitere Bühnenwerke: "Land unter" (1990).

Auszeichnungen

  • 1990 2. Preis im Dramatikerwettbewerb der Zeitschrift "Musik und Theater" für "Land unter".


Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Manfred Studer, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1772.

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