Marianne Forster

Aus Theaterlexikon
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* 4.10.1943 Zürich.

Erster Tanzunterricht bei →Grete Müller. 1964 Primarlehrerpatent, 1966 und 1969 Eidgenössische Turnlehrerdiplome I und II an der Universität Basel. Regelmässig Intensivkurse bei →Sigurd Leeder in Herisau, alljährlich Fortbildungen an Sommerkursen in der Schweiz, in Köln, Bonn und London, 1967/68 an der London School of Contemporary Dance sowie 1972 bei Maja Lex an der Deutschen Sporthochschule Köln. Ab 1977 häufig in New York, absolvierte dort 1980/81 zwei Semester am Nikolais-Louis Dance Lab, belegte Kurse an der Columbia University und pflegt seither intensive Kontakte zur zeitgenössischen amerikanischen Tanzszene. Tanzte mit der Berner Gruppe Akar von →Annemarie Parekh und in der May O’Donnell Repertory Group N.Y. Sie erwarb schon 1976 das →SBTG-Diplom und begann zu Beginn der achtziger Jahre mit dem Aufbau von "The Dance Experience" in Basel, seit 1986 im eigenen Studio. Hier unterrichtet sie und organisiert Workshops, Vorstellungen, Tourneen und Festivals wie zum Beispiel 1985, 1987 und 1990 "Tanz im Wenken", Riehen BS. Seit 1969 Choreografien für Universität, Schule, Filmprojekte, Gymnaestrada, ihre 1991 gegründete Studiogruppe und freischaffende Tänzerinnen darunter "Schwarz Weiss" (1989), "Flow" und "Bach" (1994), "Chikamichi" (1995), "Guess What" (1996) und "Net" (1997). F. war 1979–81 freie Tanzkritikerin für die "Basler Zeitung", schrieb zahlreiche Beiträge für Publikationen, hielt Vorträge an Kursen und Kongressen über Tanzausbildung und -geschichte. 1981–96 Redaktorin der Zeitschrift "Tanz & Gymnastik", von 1996–98 noch verantwortlich für deren Infoteil, seit 1998 ist F. für die News-Redaktion von "Der Tanz der Dinge" zuständig. Vorstandsmitglied des SBTG.



Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Marianne Forster, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 616–617.

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