Mario Gerteis

Aus Theaterlexikon
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* 19.5.1937 Luzern.

Studium der Jurisprudenz in Zürich (ohne Abschluss); daneben Vorlesungen in Musik- und Theaterwissenschaft. Seit 1957 Mitarbeiter beim "Luzerner Tagblatt" (Lokalreportagen, Musik- und Filmkritik), bald darauf auch bei der "Neuen Zürcher Zeitung" und 1958–73 bei der Oltner "Woche". 1961 wurde G. freier Mitarbeiter des Zürcher "Tages-Anzeigers", für den er Musik- und ein paar Jahre lang auch Filmkritiken schrieb. 1967–78 zudem Mitarbeiter der "Luzerner Neuesten Nachrichten". 1978–98 Musikredaktor beim "Tages-Anzeiger". 1980 Regieassistenz bei Jean-Pierre Ponnelle und →Nikolaus Harnoncourt am →Opernhaus Zürich. Nach seiner Pensionierung 1998 freier Opernkritiker und Mitarbeiter verschiedener Schweizer Tageszeitungen (zum Beispiel "Aargauer Zeitung", "St. Galler Tagblatt"). G. besprach fast alle wichtigen Opernpremieren in der Schweiz und berichtete oft aus dem Ausland (unter anderem von den Festspielen in Salzburg und Bayreuth). Er gehört wie sein langjähriger Redaktionskollege →Konrad Rudolf Lienert zu den Opernkritikern, die Regieexperimenten gegenüber stets aufgeschlossen sind. Verfasser des Bandes "Festspiele" (1998).



Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Mario Gerteis, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 700.

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