Markus Wolff

Aus Theaterlexikon
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∞ →Ursina Gregori, Schauspielerin. 1985–88 absolvierte W. die →Scuola Teatro Dimitri in Verscio; mit der Abschlussproduktion "Zum Beispiel Kolumbus" (nach Dario Fos "Isabella, drei Schiffe und ein Scharlatan") gastierte die Klasse 1988 in verschiedenen Schweizer Städten. Anschliessend war W. zunächst in der freien Szene in Basel tätig. So spielte er in Produktionen der Gruppe PIX (1989 in "Jetzt – Jetzt – Jetzt", Regie: →Christoph Frick, und 1994 in "Welcome Idiot", Idee und Regie: Frick, zudem 1991 Drehbuch- und Regiemitarbeit beim Kurzfilm "Und da soll einer sagen, in der Schweiz verändert sich nichts") sowie 1991 in "Klara! – ein Melodrama" der Gruppe →Klara Theaterproduktionen (Konzept und Regie: →Jordy Haderek/Frick). 1993 war W. am →Theater Basel als Paul in der Uraufführung von Gerlind Reinshagens "Die fremde Tochter" sowie in Christof Nels "Movements. End-Spiele 13" nach Beckett zu sehen. 1994 spielte er Oskar in →Barbara Liebsters "Liichemaal" am →Theater an der Winkelwiese in Zürich (Regie: Liebster). 1995 inszenierte er →Grazia Pergolettis "Edwin" mit dem Berner →Theater Club 111. In der Folge trat W. in Theaterprojekten und Inszenierungen von →Ruedi Häusermann auf: 1997 in "Rest. Frohsinn" und 1999 in "Abt. geschlossen" am →Theater Neumarkt in Zürich, 1998 in "Perpetuum mobile" an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin und in "Das Beste aus: Menschliches Versagen (Folge 1)" am Theater Basel. Dort war er ausserdem 1993 in "Prohelvetia" und 2000 in "20th Century Blues" (Regie beide: →Christoph Marthaler) zu sehen. 2000–02 war W. fest und 2002/03 als Gast am →Schauspielhaus Zürich unter der Leitung von Marthaler engagiert. Dort spielte er unter anderem in "Hotel Angst", in Schuberts "Die schöne Müllerin", als Sebastian in Shakespeares "Was ihr wollt" (Regie jeweils: Marthaler) und als Pascha in der Schweizer Erstaufführung von Farid Nagims "Der Schrei des Elefanten". Daneben ist W. weiterhin in der freien Szene tätig, beispielsweise erarbeitete er 2003 zusammen mit dem Musikertrio Hans Koch, Martin Schütz und Fredi Studer das szenische Konzert "Antenne Karger" (Idee: W./Schütz, im Gare du Nord im Badischen Bahnhof in Basel und als Gastspiel an den Münchner Opernfestspielen). W. spielte ausserdem Franz in Christof Schertenleibs Kinofilm "Grosse Gefühle" (1999).



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Markus Wolff, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2118–2119.