Marlene Riphahn

Aus Theaterlexikon
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* 5.12.1922 Köln (D), † 26.10.2004 Bergisch Gladbach (D). Tochter des Architekten Wilhelm R. ∞ →Eduard Rothe, Regisseur.

1940–42 Schauspielausbildung in Düsseldorf. Engagements 1942/43 am Landestheater Detmold, 1943/44 an den Stadttheatern Aachen und Gelsenkirchen. Nach dem Krieg Engagements in Düsseldorf und Bonn, 1947–51 unter Herbert Maisch an den Städtischen Bühnen Köln/Bühnen der Stadt Köln, daneben als Gast am →Stadttheater Basel (1950 Dora Dulebov in Camus’ "Die Gerechten", Regie: →Ernst Ginsberg). 1951–54 an den Städtischen Bühnen Wuppertal-Solingen, daneben bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 1953–70, 1973–77 und 1979–82 unter Ida Ehre an den Hamburger Kammerspielen, daneben ab 1958 regelmässiger Gast an der →Komödie Basel (unter anderem: 1962 Caesonia in Camus’"Caligula", Regie: →Rudolf Wessely; 1963 Mrs. Cheveley in Wildes "Ein idealer Gatte", Regie: Rothe), als Gast auch am →Stadttheater Bern (1964 Iokaste in Sophokles’ "König Oedipus", Regie: →Michael Hampe) und mehrfach am →Atelier-Theater Bern (1969 Titelrolle in →Peter Bürkis "Die Mondfrau"; 1969 Esther in Arthur Millers "Der Preis", Regie: Urs Bürgin; 1970 Solange in Cocteaus "Die Schreibmaschine", Regie: Bürgin; 1980 Helene Alving in Ibsens "Gespenster", Regie: →Frederik Ribell). 1978/79 am Theater im Zimmer in Hamburg, 1979/80 am Thalia-Theater Hamburg, 1980–89 an den Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach (unter anderem Margret in →Heinrich Henkels "Altrosa"), danach erneut an den Kammerspielen und am Theater im Zimmer in Hamburg sowie am Schauspiel Bonn und zuletzt 1998/99 am National-Theater Mannheim. Diverse Film- und Fernsehrollen (unter anderem Betty Schiller in der ARD-Serie "Lindenstrasse").



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Marlene Riphahn, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1501–1502.

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