Marlies Strech-Widmer

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* 2.11.1937 St. Gallen. ∞ Heiko Strech, freischaffender Literaturkritiker.

Nach der Matura 1956 studierte S. Germanistik, Journalistik und Pädagogik an der Universität Zürich und promovierte 1963 über "Die Götter in Carl Spittelers ‹Olympischem Frühling›"bei Emil Staiger. Studienaufenthalte in Paris und Berlin. Von 1964 bis zu ihrer Pensionierung 1998 arbeitete S. als Redaktorin beim Zürcher "Tages-Anzeiger", zunächst im Ressort "Frontseite und Reportagen", ab 1981 im "Inland" und ab 1996 im "Hintergrund" (Kürzel: MSW). Zu ihren thematischen Schwerpunkten als politische Journalistin gehörten Bildung, Forschung, Kultur sowie Frauen- und Entwicklungspolitik. Gleichzeitig schrieb S. regelmässig für das Ressort "Kultur" und spezialisierte sich dabei auf Ballett und Tanz. Sie berichtete über das Ballett am →Opernhaus Zürich unter seinen verschiedenen Leitern, von →Nicholas Beriozoff bis →Heinz Spoerli, und über alle wichtigen festen und zunehmend auch freien Tanzensembles der Deutsch- und der Westschweiz sowie Deutschlands und anderer Länder. Als freie Journalistin schreibt S. für verschiedene Fachzeitschriften wie "Tanz-Journal", "Ballett intern" (beide Deutschland), "Tanz der Dinge" (Schweiz) und "Tanz-Affiche" (Österreich, 1999 eingestellt) sowie weiterhin für den "Tages-Anzeiger".



Autorin: Seline Schellenberg



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Schellenberg, Seline: Marlies Strech-Widmer, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1766.

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