Max Bachmann

Aus Theaterlexikon
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* 15.2.1912 Egolzwil LU, † 12.11.1991 Riehen BS.

Erste Engagements 1935–37 am →Stadttheater Luzern (Leutnant in Leo Falls "Madame Pompadour", Jules in Schnitzlers "Der grüne Kakadu", Klewi Rohrer in →Cäsar von Arx’ "Der heilige Held", Güldenstern in Shakespeares "Hamlet") und 1938 als Externist am →Schauspielhaus Zürich, Zürich ZH, 1939–42 am →Stadttheater Bern, Bern BE (Octavius in Shakespeares "Julius Cäsar", Regie: →Walter Brügmann; Ferdinand in Goethes "Egmont", Regie: →Franz Schnyder; Laertes in Shakespeares "Hamlet", Regie: →Ernst Bringolf; Kosinsky in Schillers "Die Räuber", Regie: →Marc Doswald; Claudio in Shakespeares "Mass für Mass", Regie: →Paul Kalbeck; Atalus in Grillparzers "Weh dem, der lügt", Regie: →Raoul Alster). 1942–44 unter →Heinz Hilpert am Deutschen Theater und an den Kammerspielen Berlin (1942 Michael in Helmut Weiß/Fritz von Woedtkes "Sophienlund", 1943 Hohenzollern in Kleists "Prinz Friedrich von Homburg") sowie am Theater in der Josefstadt Wien. 1944 Rückkehr in die Schweiz, im Frühjahr 1944 als Gast am Stadttheater Bern, mit Beginn der Saison 1944/45 bis 1955 fest und danach gastweise am →Stadttheater Basel (1944 Oberleutnant in der deutschsprachigen Erstaufführung von Werfels "Jacobowsky und der Oberst", 1946 Anubis in Cocteaus "Die Sphinx", 1948 St. Just in Büchners "Dantons Tod", Schweizer in Schillers "Die Räuber" und Ulrich von Rudenz in Schillers "Wilhelm Tell", 1953 Botschafter in Shaws "Der Kaiser von Amerika", 1953 Prinz Orlofsky in Johann Strauß’ "Die Fledermaus", 1954 Merkur in Kleists "Amphitryon", 1955 Thomas Keefer in Wouks "Meuterei auf der Caine", 1962 Mammut in Wilders "Wir sind noch einmal davongekommen"). B. inszenierte am Stadttheater Basel neben über einem Dutzend Märchen Priestleys "Und ein Tor tat sich auf" (1946) und Arx’ "Der Verrat von Novara" (1950). Ab 1950 spielte B. auch an der →Komödie Basel (Emile Tavernier in Labiches "Der Florentiner Hut", André in →Paul Burkhards "Die glaini Rhygassopere"). 1952 wirkte er als Benvolio in einer Freilichtaufführung von Shakespeares "Romeo und Julia" vor dem Bischofshof Basel mit. Diverse Schweizer Filme, darunter "Landammann Stauffacher" (Regie: →Leopold Lindtberg), "Der achti Schwyzer" (Regie: →Oskar Wälterlin), "Chikita" (Regie: →Karl Suter). Zahlreiche Hörspielrollen.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Max Bachmann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 100.

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