Max Rüdlinger

Aus Theaterlexikon
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* 3.4.1949 Flums SG. ∞ →Christine Lauterburg, Schauspielerin und Musikerin.

Nach der Matura 1968 in Zug Studium der Soziologie, Philosophie und Psychologie (ohne Abschluss). Danach diverse Tätigkeiten, unter anderem Nachrichtensprecher bei Schweizer Radio International. 1981 wurde R. bei einer Demonstration in Bern eine Filmhauptrolle angeboten. Daraufhin begann er als Autodidakt mit der Film-, später mit der Theater­arbeit. Am →Od-Theater Basel wirkte er 1986 in Enzensbergers "Der Untergang der Titanic" und 1987 in Calderóns "Das Leben ist Traum" mit (Regie jeweils: →Hans-Dieter Jendreyko). R. arbeitete auch mit dem →Theater Chindlifrässer in Bern zusammen, zeigte im →Zähringer-Refu­gium Bern "Rüdlinger gegen Lappland" (Regie: →Eva Fuh­rer), 1992 spielte er in →Markus Kellers "Sometimes I Wanna Kill, Sometimes I Wanna Die" (Regie: Stefan Meier) in der Mansarde des →Stadttheaters Bern. Unter der Regie von →Barbara Liebster trat er in den Eigenproduktionen "Vanillehärz" und "Lichemöhli" auf und gab 1996 und 1997 diverse Rollen in "Alpsucht", einer Produktion des →Alpodrom Theaters Chur (Regie: Liebster). Weitere Arbeiten mit dem Alpodrom Theater folgten: 1999 "Untergang nach Titanic" von und mit R. (Regie: Mathias Balzer), 2000 die Ein-Mann-Show "max – an adult entertainment" (2001 zum →Zürcher Theaterspektakel eingeladen und dafür überarbeitet zu "max – an adult entertainment II" mit Partnerin), 2001 die Performance "global time". Am →Theater an der Effingerstrasse Bern spielte er 2000 diverse Rollen in →Urs Widmers "Top Dogs" (Regie: →Dodò Deér) und Theodor in der Uraufführung von →Thomas Hostettlers "Weekend in Accra" in der Regie des Autors (Koproduktion Theater Chindlifrässer). R. ist vor allem durch seine Filmarbeit bekannt und spielte unter anderem 1981 in Clemens Klopfenstein/Remo Legnazzis "E nachtlang Füürland", 1992 in deren "Füürland 2" sowie in weiteren Filmen von Klopfenstein wie 1984 in "Der Ruf der Sybilla", 1988 in "Macao oder die Rückseite des Meeres" und 1997 in "Das Schweigen der Männer".



Autorin: Angelika Hunziker



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hunziker, Angelika: Max Rüdlinger, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1540.

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