Meret Barz

Aus Theaterlexikon
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* 25.4.1960 Basel.

1971–79 humanistisches Gymnasium in Basel, Matura. 1980–82 Regieassistentin an den →Basler Theatern, danach bis 1983 Regieausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. 1983 Gründerin und seither Leiterin des freien Beinhardt-Ensembles Wien, unter anderem Inszenierungen von Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" (1983, Arena Wien) und "Romeo und Julia" (1984, Arena Wien), →Frank Wedekinds "Lulu" (1986, Stiller Zecher Wien), "Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal" (Collage von B. über das Leben und aus dem Werk von Georg Büchner im Rahmen des Wiener Festivals "Heftiger Herbst ’87"), Schillers "Die Räuber" (1988, Messepalast Wien im Rahmen der Wiener Festwochen), diverse Produktionen mit Liedern und Chansons der zwanziger und dreissiger Jahre in der Broadway-Piano-Bar Wien, grösster Erfolg 1996 mit der Inszenierung des Musicals "Cabaret" von Kander/Ebb/Masteroff im Messepalast Wien. 1992 Gastinszenierungen am Stadttheater Klagenfurt (B./Korenys "Tanz auf dem Vulkan"; Wertmüllers "Liebe und Anarchie", vom Intendanten zehn Tage vor der Première aus politischen Gründen abgesetzt).

Auszeichnungen

  • 1985 Förderungspreis zur Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien für die Inszenierung von Wedekinds "Frühlings Erwachen" mit dem Beinhardt-Ensemble (Arena-Schlachthof-Wiese Wien).


Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Meret Barz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 123.

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