Meret Matter

Aus Theaterlexikon
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* 27.4.1965 Bern. Tochter des Liedermachers →Mani M.

Nach Abschluss der Schulzeit Ausbildung zur Schauspielerin am →Konservatorium für Musik und Theater in Bern. Seit 1987 als freischaffende Schauspielerin tätig (freie Gruppen in Bern, Basel und Zürich). 1989 Mitbegründerin des →Theaters Club 111 im Dojo/→Tojo der alten Reitschule Bern; seither auch Inszenierung der mit →Grazia Pergoletti gemeinsam verfassten Stücke, Textcollagen und Erfolgsserien (Uraufführung immer im Dojo/Tojo in Bern): 1991 mehrteilige Science-Fiction-Serie "Spaceboard Galuga" (M. auch als Sängerin und Schauspielerin), 1992 "Wo sein Enden", 1993 Krimitheaterreihe "Hobbycop", 1996 "Die Last des Goldes oder Der Bären Dreck", 1997 "Schmöcksch z Trotti", 1998 "Calimbo. Lou Sapphire’s Piratenrevue". M. führt bei fast allen Produktionen des Theaters Club 111 Regie, daneben Gastinszenierungen beispielsweise am →Luzerner Theater (2000 "Frankenstein" nach dem Roman von Mary Shelley) und am →Schauspielhaus Zürich (2001 "Romeo und Julia auf dem Dorfe" nach →Gottfried Keller als Koproduktion mit dem →Théâtre Vidy-Lausanne, 2002 →Bertolt Brechts "Der gute Mensch von Sezuan", 2003 Schillers "Wilhelm Tell"). Als Mitbegründerin des a-capella-Chors "Schwestern berühmter Blondinen" trat M. in ihren Theaterproduktionen und in Musikbands wie "Rabarbie" oft als Sängerin auf.

Auszeichnungen

  • Werkbeitrag der Stadt Bern,
  • New Yorker Stipendium des Kantons Bern.

Literatur

  • Damendramen, Dramendamen. Dramatikerinnen der Schweiz, herausgegeben von Frauen im Theater, 1994.


Autorin: Esther Ackermann



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Ackermann, Esther: Mani Meret, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1204, mit Abbildung auf S. 1204.

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