Michael Huber

Aus Theaterlexikon
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* 16.4.1953 Zürich, Sohn des Komponisten →Klaus H. ∞ Suzanne Nketia, Tanzpädagogin.

Matura, 1977 Primarlehrerdiplom, 1976 Gründung des Figurentheaters Fahrendi Bühni mit →Margrit Gysin in Liestal, Mitarbeit bis 1981 und erneut 2003 in mehreren Produktionen, anfänglich als Techniker und Musiker, dann als Puppenspieler unter anderem bei "Ramendadutto" (1977), "s’Ärdwybliloch" (1978), "Momo" (1979), "Das Heinzelmännchen" (1980). 1985 Gründung des →Figurentheaters Michael Huber. Neben der Tourneetätigkeit mit der eigenen Bühne Auftragsarbeiten für Masken-, Puppenbau und Bühnenbild, beispielsweise für das →Theater Spilkischte, Basel (1983 "Sartolo, der Puppenspieler"), das →Figurentheater Margrit Gysin (1992 "Little Nemo", 2000 "Mimi und Brumm"). Verfasser und Zeichner diverser Kinderbücher: "Fäderehäx" (1982), "Söibluemebüebli" (1983), "Das Igelkind" (1984). Seit 2002 ist H. Präsident der →UNIMA Suisse.

Auszeichnungen

  • 1981 1. Preis, zusammen mit Gysin, für die Inszenierung "Das Heinzelmännchen" am internationalen Puppentheaterfestival in Békéscsaba, Ungarn.


Autor: Gustav Gysin



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Gysin, Gustav: Michael Huber, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 883.

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