Michael Neuenschwander

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* 1.7.1962 Signau BE. ∞ Chantal Le Moign, Schauspielerin.

Nach der Matura 1984–87 Ausbildung am →Konservatorium für Musik und Theater Bern. Engagements 1988–92 am Stadttheater Aachen, 1992–94 am Staatsschauspiel Dresden, 1994–98 am →Theater Neumarkt Zürich unter der Direktion von →Volker Hesse und →Stephan Müller, unter anderem spielte er Neuenschwander in der Uraufführung von →Urs Widmers "Top Dogs" (Regie: Hesse) und Eduard in "Wahlverwandtschaften nach Goethe" (Bearbeitung: →Stefan Bachmann und Lars-Ole Walburg, Regie: Bachmann; die Aufführung wurde 1999 ans →Theater Basel übernommen), beide Inszenierungen wurden ans Theatertreffen Berlin eingeladen. Zusammen mit dem gesamten Neumarkt-Ensemble erhielt N. 1999 den Kunstpreis der Stadt Zürich. 1998–2001 gehörte N. unter dem Schauspielleiter Bachmann zum Ensemble des →Theaters Basel. Er wirkte 1998 mit in →Ruedi Häusermanns Bühnenprojekt "Das Beste aus: Menschliches Versagen (Folge 1)" (ausgezeichnet mit dem Bayerischen Theaterpreis), spielte 1999 Dr. Stockmann in Ibsens "Volksfeind" (Regie: Walburg, eingeladen zum Theatertreffen Berlin), 2001 die Titelrolle im Theaterprojekt "Meienbergs Tod" von →Lukas Bärfuss und →Samuel Schwarz. Daneben gastierte N. bei den Salzburger Festspielen (1998 Hektor in Shakespeares "Troilus und Cressida", Regie: Bachmann, 2001 Banquo in Shakespeares "Macbeth", Regie: Calixto Bieito). Seit 2001 gehört N. zum Ensemble der Münchner Kammerspiele unter der Direktion von →Frank Baumbauer.



Autor: Dominique Spirgi



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Spirgi, Dominique: Michael Neuenschwander, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1319–1320.

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