Mirjam Ginsburg

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* 21.6.1924 Zürich.

Gymnastikunterricht bei →Suzanne Perrottet. Mit zwölf Jahren Eintritt ins Kinderballett des →Stadttheaters Zürich und 1936/37 erster Soloauftritt als Puppe auf einer Torte in "Die Puppenfee" (Musik: Josef Bayer, Choreografie: →Pia und Pino Mlakar). Ausbildung an der Tanzschule des Stadttheaters Zürich, 1943/44 Elevinnenvertrag, 1944–45 Engagement als Tänzerin unter dem Ballettleiter →Hans Macke und dem zweiten Ballettmeister →Heinz Rosen. Ausserdem Mitte der vierziger Jahre Auftritte mit dem freischaffenden Reber-Ballett in Choreografien →Gisela Rebers, zum Beispiel im Solo "Tarantella" (Musik: Rossini) und im Gruppenstück "Boléro" (Musik: Ravel). G. schätzte Rosens kompromissloses Tanzschaffen und seine Musikalität und folgte ihm 1946 als Tänzerin ans →Stadttheater Basel. Hier tanzte sie bis 1951 in dessen tänzerisch-dramatischen Werken, beispielsweise in "Scheherazade" (Musik: Rimski-Korsakow), "Les Petits Riens" (Musik: Mozart), "Façade" (Musik: William Walton), "Carnaval" (Musik: Robert Schumann) und in "Der Bürger als Edelmann" (Ballett-Komödie nach Molière). Nach dem Abbruch ihrer Tanzkarriere absolvierte G. ein Gesangsstudium, gab Liederabende und begann 1967, im eigenen Studio auf der Forch Kinder in Tanz und Improvisation zu unterrichten und Kinderballettaufführungen in Altersheimen zu veranstalten.



Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Mirjam Ginsburg, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 716.

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