Mirk Shonach

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* 21.10.1954 Westport (USA).

Ausbildung 1962–69 bei Joanne de Berg, 1967–69 an der School of American Ballet New York, 1970–72 an der Royal Ballet School London und 1972–74 an der Mudra-Schule in Brüssel. 1974–86 war M. eine der wichtigsten Solistinnen des Ballet du XXe siècle von →Maurice Béjart, tanzte zum Beispiel in dessen "Boléro" (Musik: Ravel), "Le Sacre du printemps" (Musik: Strawinsky), "Symphonie pour un homme seule" (Musik: Pierre Schaeffer und Pierre Henry), "Roméo et Juliette" (Musik: Prokofjew) und "Bhakti" (traditionelle indische Musik) und kreierte Hauptrollen in "Notre Faust" (Musik: Bach), "Ce que la mort me dit" (Musik: diverse), «La Flûte enchantée» (Musik: Mozart), "Wien, Wien, nur du allein" (Musik: diverse), "Messe pour le temps future" (Musik: diverse) und "Dionysos" (Musik: diverse). 1986–88 war M. erste Solistin am Ballett des →Opernhauses Zürich unter →Uwe Scholz und tanzte in dessen "Symphonie in drei Sätzen" (Musik: Strawinsky), im 2. Satz von "Oktett" (Musik: Mendelssohn Bartholdy) und als Prinzessin in "Der Feuervogel" (Musik: Strawinsky). 1987 Gastsolistin in →Heinz Spoerlis "La Belle Vie" (Musik: Offenbach) an den →Basler Theatern. Nach einem Debüt als Choreografin beim Festival →Tanznovember 1986, schuf M. 1988 "clair-et-net" für das Zürcher Tanz-Theater, "Wilhelm Tell" für das Ballett des →Stadttheaters Luzern und "About Waiting" für das Ballett der Basler Theater (Musik: Willem Breuke). Seit 1994 unterrichtet sie angehende Tänzerinnen und Tänzer in Zürich an der Tanz-Theater-Schule und im Tanzhaus Wasserwerk, in Winterthur an der Tanzhof Akademie sowie seit 1996 Kinder in der eigenen Schule "Step by Step" an ihrem Wohnort Horgen. Seit 1994 Mitglied der Tanzkommission der Stadt Zürich. Comeback als Tänzerin 1997 in "A Break in the Glass of Sky" (Choreografie: →Jochen Heckmann) mit der Looping Contemporary Dance Company Zürich.



Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Mirk Shonach, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1250.

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