Niklaus Oberholzer

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* 18.12.1940 Uznach SG.

Nach der Matura in Engelberg Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Freiburg, Zürich und Wien. 1967 Promotion mit der Arbeit "Das Michelangelo-Bild in der deutschen Literatur". 1967–74 Redaktor beim "Aargauer Volksblatt" in Baden (Kürzel: N. O.), 1975–91 Ressortleiter Kultur der Luzerner Tageszeitung "Vaterland" (Kürzel: N. O.), dann der Nachfolgezeitungen "Luzerner Zeitung" und "Neue Luzerner Zeitung". In Baden begleitete O. vor allem die um 1970 sehr aktive →Claque, aber auch das jeweils im Sommer im →Kurtheater Baden gastierende →Stadttheater St. Gallen. In Luzern kommentierte er vor allem die Arbeit des →Stadttheaters im Bereich Schauspiel. Mitte der achtziger Jahre zog sich O. allmählich von der Theaterkritik zurück und konzentrierte sich neben der Redaktionsarbeit auf sein Stammgebiet, die Kunstkritik. 1979–90 Stiftungsrat der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 1993/94 London-Stipendium der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr.



Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Niklaus Oberholzer, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1337.

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