Niklaus Rüegg

Aus Theaterlexikon
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* 8.10.1956 Basel. Bruder des Gitarristen Christoph R.

Neben dem Studium der Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte an der Universität Basel 1977–85 Gesangsstudium am →Konservatorium Basel bei Eva Krasznai-Gombos, weitere Studien 1985–86 bei Vera Rózsa in London, 1986/87 am →Internationalen Opernstudio Zürich und seit 1986 bei Dennis Hall in Bern. 1984–88 Engagement unter der Direktion von →Horst Statkus an den →Basler Theatern, wo R. bereits seit 1982 Gastverpflichtungen wahrgenommen hatte und 1994 erneut auftrat (unter anderem 1985 Arturo in Donizettis "Lucia di Lammermoor" und 1988 Ratsherr in der Uraufführung von →Jost Meiers "Augustin"). Gastverpflichtungen am →Opernhaus Zürich (Gastone in Verdis "La Traviata"), am →Théâtre Municipal in Lausanne, 1991–93 am →Musiktheater der Orchestergesellschaft Biel (Titelpartie in Lehárs "Der Graf von Luxemburg", Ferrando in Mozarts "Così fan tutte", Ottokar in Johann Strauß’ "Der Zigeunerbaron"), in Luzern und Darmstadt. R. sang auch mehrere Partien in Musicals, so Monsieur André und die Titelpartie in Lloyd Webbers "The Phantom of the Opera" in Basel und Hamburg, Ruven und Aquilon in Harry Schärer/Peter Schwingers "Space Dream" im Musical-Theater Baden, 1997 die Titelpartie in der Operette "Der Rüeblikönig" nach Offenbachs "Le Roi Carotte" im Gartentheater der "Ziegelhütte" in Zürich-Schwamendingen sowie 2002 General Schwertfisch in Markus Schönholzer/→Charles Lewinskys Musical "Deep" in einer Halle auf dem Maag-Areal in Zürich. R. ist auch als Konzertsänger tätig und lehrt an der Musikschule Liestal.



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Niklaus Rüegg, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1542.

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