Operettenverein Zürcher Oberland und Umgebung, Hombrechtikon ZH

Aus Theaterlexikon
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Amateurtheater, ausschliesslich Operettenaufführungen

Der Verein wurde am 22.1.1994 gegründet und führt pro Jahr eine Operette auf. Die erste Produktion war 1994 Kálmáns "Die Zirkusprinzessin"; diese wurde in Jona, Turbenthal und Uster gezeigt. 1995 trat der O. mit Kálmáns "Die Csárdásfürstin" erstmals in Hombrechtikon auf. Seit 1996 wird ausschliesslich in dem jeweils für die Aufführungen gemieteten Gemeindesaal von Hombrechtikon gespielt. Dort wurden unter anderem Lehárs "Die lustige Witwe" (1996) und "Paganini" (2000) sowie Johann Strauß’"Eine Nacht in Venedig" (1997), "Die Fledermaus" (1998) und "Der Zigeunerbaron" (2002) aufgeführt. Der O. arbeitet immer mit professionellen Theaterschaffenden zusammen, beispielsweise mit den Regisseuren →David Geary und Kurt Rösler, dem musikalischen Leiter Ueli Häsler und der Choreografin Margrit Singh; ausserdem treten professionelle Sängerinnen und Sänger in Solorollen auf. Zunächst fanden rund zehn, später etwa zwanzig Aufführungen statt. Der O. finanziert sich durch Eintrittsgelder sowie Mitglieder-, Sponsoren- und Gönnerbeiträge. Verbandsmitglied: →ZSV.



Autor: Sigi Blarer



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blarer, Sigi: Operettenverein Zürcher Oberland und Umgebung, Hombrechtikon ZH, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1350, mit Abbildung auf S. 1350.