Otto Huber

Aus Theaterlexikon
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* 27.4.1949 Basel.

Primar- und Sekundarlehrer, Studium der Germanistik, Pädagogik und Philosophie an der Universität Zürich. 1977–80 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich (1980 →Emil-Oprecht-Preis). Weiterbildung unter anderen bei Yoshi Oida (Paris), Natalia Zwerewa (Moskau), Augusto Fernandes (Buenos Aires), Augusto Boal (Saõ Paulo). Engagements 1980/81 am →Theater an der Winkelwiese Zürich, 1981–84 am Stadttheater Konstanz (unter anderem Ruprecht in Kleists "Der zerbrochene Krug", Regie: →Joachim Preen; Moritz Stiefel in →Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen", Regie: Siegfried Bühr; Don Juan in →Max Frischs "Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie", Regie: Carlos Trafic). 1985 spielte H. am →Werktheater Basel den Mephisto in Goethes "Faust. Ein Fragment" (Regie: →Christoph Stratenwerth/→Stephan Müller). Eigene Produktionen: "Die Lektion" von und mit H. (Regie: →Louis Naef), als Darsteller in →Hansjörg Schneiders "Der Prinz von Abessinien" (Regie: Schneider). Als Regisseur war H. tätig an der Schauspiel-Akademie Zürich, am Conservatoire de Lausanne (→SPAD – Section professionelle d’art dramatique), am →Basler Jugendtheater, am →Jungen Theater Zürich, bei freien Truppen (unter anderem "Aijoh" des Theaters Maralam Luzern, ausgezeichnet mit dem VESTAG-Preis) sowie am Theater Het Kruis van Bourgondie in Maastricht, am Narodno Pozoriste in Mostar (Bosnien-Herzegowina), bei der Compagnie Théâtre des Intrigants in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo), der Compagnie Johary in Antananarivo (Madagaskar), beim Théâtre de la Fraternité in Ougadougou (Burkina Faso). Lehraufträge als Dozent und Leiter von Weiterbildungsseminaren und Workshops im In- und Ausland, unter anderem an der Schauspiel-Akademie Zürich und an den Universitäten Freiburg und Zürich, am Conservatoire de Lausanne, an der →Scuola Teatro Dimitri in Verscio und der Academie voor Expressie door Woord en Gebaar in Utrecht, an der Akademija scenskih umjetnosti Sarajevo (Bosnien-Herzegowina), an Theatern in Dresden, Halle, Stuttgart, am Theaterpädagogischen Zentrum in Bozen, auf Madagaskar und in Zaire.



Autorin: Kathrina Erizar



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Erizar, Kathrina: Otto Huber, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 883.

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