Päivi Stalder

Aus Theaterlexikon
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* 9.5.1967 Savonlinna (FIN). Tochter des Autors →Heinz S.

Primarlehrerin. 1989–93 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich. 1990–93 Regie bei Amateurtheaterproduktionen (unter anderem →Zuger Spiillüüt, Semi-Theater Luzern). 1993–96 Schauspielengagement am →Stadttheater Luzern, unter anderem Annika in Lindgrens "Pippi Langstrumpf" (Regie: →Ueli Blum), Oi in Braschs "Mercedes" (Regie: →Ariane Gaffron), Titelrolle in "De chli Prinz" nach Antoine de Saint-Exupéry (Regie: →Caroline Antener), Agi in der Uraufführung von Heinz Stalders "Hellträumer" (Regie: Gaffron). 1994–97 Regieassistentin am →Häbse-Theater Basel, →Bernhard-Theater Zürich und bei der Shake Musical Company in Zürich. Seit 1997 bei Schweizer Radio DRS 1, unter anderem als Regisseurin und Dramaturgin von Kinderhörspielen und Redaktorin der Sendung "Kinderclub". Seit 1997 Moderatorin der Sendung "Gutenacht-Geschichte" beim Schweizer Fernsehen DRS. Daneben war S. als freie Schauspielerin tätig, unter anderem 1995 Salome in →Hansjörg Schneiders Ibsen-Bearbeitung "Peer Gynt" (aufgeführt unter dem Titel "Peter Gynt") am →Landschaftstheater Ballenberg (Regie: →Louis Naef), 1996 Prinzessin in "Der gestiefelte Kater" an der →Zürcher Märchenbühne (Regie: →Jörg Schneider); 1996 Erzählerin in →Christine Rinderknechts "Eisenhans" (→Theater Bruchstein Zürich); 1997 Frau am Telefon in der Videoinstallation "The Social Life of Roses" von Pipilotti Rist und Samir; 2000 Vi in Shelagh Stephensons "Gedächtnis des Wassers" (Ensemble Parole, Regie: Eylon Kindler).



Autorin: Kathrina Erizar



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Erizar, Kathrina: Päivi Stalder, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1732.

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