Peach Weber

Aus Theaterlexikon
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* 14.10.1952 Wohlen AG, eigentlich Peter Mario W.

Zunächst Ausbildung und Tätigkeit als Primarlehrer. Beginn der Karriere als Kabarettist mit der Teilnahme an einem Nachwuchsinterpretenfestival, wo W. den zweiten Preis gewann. 1981 erste Kleintheatertournee in der Deutschschweiz mit dem Programm "So bin i halt". Seither ging W. mit den folgenden Programmen, welche alle auch auf Tonträger erschienen, auf Tournee: "Tüppisch" (1983), "Unterwägs mit Gägs" (1984), "Früsch vo der Läbere" (1986), "Tutti frutti" (1988), "Nix wie Gäx" (1992), "Gägsgüsi" (1996), "No Broblem" (1999), "Gigelisuppe" (2003). Populär wurde W. auch durch seine Auftritte in verschiedenen Unterhaltungssendungen des Schweizer und des Deutschen Fernsehens. W. gilt als volksnaher "Blödelkomiker", der sich mit seinen Sprüchen und Liedern bewusst vom politischen und intellektuellen Kabarett abgrenzt und damit bei einem breiten Publikum Erfolg hat. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören "D’Borkechäfer", "Peperoni", "Täik it iisi, Lisi" und "Sun, fun and nothing to do".

Auszeichnungen

  • 1987 Prix Bernhard des Zürcher →Bernhard-Theaters für das Programm "Früsch vo der Läbere",
  • 1993 Prix Walo.


Autor/Autorin: Stefan Koslowski/Tanja Stenzl



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Koslowski, Stefan/Stenzl, Tanja: Peach Weber, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2054.

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