Peter Surber

Aus Theaterlexikon
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* 11.10.1957 St. Gallen.

Nach der Matura 1976 studierte S. bis 1984 Germanistik, Slavistik und Osteuropäische Geschichte in Zürich und Zagreb. Parallel dazu schrieb er freiberuflich Musik- und Theaterkritiken für das "St. Galler Tagblatt", bei dem er 1984–85 ein Redaktionsvolontariat absolvierte. Anschliessend arbeitete S. als freier Journalist, etwa für das "Appenzeller Tagblatt", das "Regionaljournal Ostschweiz" des Schweizer Radios DRS und für das "St. Galler Tagblatt", bis er 1988 bei Letzterem Lokalredaktor wurde (Kürzel: Su.). 1989 wechselte S. in die Kulturredaktion, die er seit 2001 leitet. S. schreibt vor allem über Literatur und Sprechtheater, mit speziellem Augenmerk auf Ostschweizer Autorinnen und Autoren, das →Theater St. Gallen und das →Schauspielhaus Zürich. Daneben berichtet er regelmässig über kulturpolitische, gesellschaftliche und sprachliche Themen, gelegentlich über Architektur und bildende Kunst. Vereinzelt verfasst er Artikel für die Zeitungen "Die Weltwoche" und "Der Bund". Seit Beginn der achtziger Jahre gestaltet S. Konzerte klassischer Vokalmusik mit theatralisch-literarischem Anteil (Idee, Konzept, Textauswahl). Die vorwiegend mit dem Tablater Konzertchor St. Gallen aufgeführten Konzerte biografischer und thematischer Ausrichtung (etwa zu Mozart, Hölderlin und Themen wie "Ach die Liebe", "Denn es will Abend werden") finden in der Ostschweiz statt.

Auszeichnungen

  • 2003 Ostschweizer Medienpreis für den Leitartikel "Für ein Theater der Einmischung"über den Zwist um →Christoph Marthaler am Zürcher Schauspielhaus.


Autorin: Seline Schellenberg



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Schellenberg, Seline: Peter Surber, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1776.

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