Philipp Wolff-Windegg

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* 6.8.1919 Bern, † 20.12.1991 Basel, eigentlich Philipp Wolff-Georgi. Sohn des Dramaturgen und Regisseurs →Werner Wolff.

1938 Matura in Basel. 1938–50 Aufenthalt in Zentralafrika in verschiedenen kaufmännischen Positionen (unter anderem als Prokurist einer Goldmine). Nach der Rückkehr in die Schweiz 1950–58 zuerst Angestellter einer Import- und Exportfirma, dann einer Bank. Daneben publizistische Tätigkeit: Redaktor der Zeitschrift für Symbolforschung "Antaios", Autor des Buchs "Die Gekrönten – Sinn und Sinnbilder des Königtums" (1958) und von Hörfolgen für das Radiostudio Basel. Seit 1957 freier Mitarbeiter, 1958–70 Kulturredaktor, 1970–71 Feuilletonchef der "Basler Nachrichten" (Kürzel: PWW.), wo W. vor allem für Theater zuständig war. Seit 1971 freier Publizist und Übersetzer. 1973–85 Basler Theaterkorrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung" (Kürzel: pww.). W. galt als "unkonventionell" und anspruchsvoll; er konnte eine Aufführung auch mit einem einzigen Satz abfertigen. Spezialist für irische und englische Literatur. In den sechziger Jahren Mitglied der Staatlichen Literaturkreditkommission Basel.



Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Philipp Wolff-Windegg, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2119.

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