Rachel Harnisch

Aus Theaterlexikon
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* 1.8.1973 Brig-Glis VS.

1993–99 Gesangsstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei Beata Heuer-Christen und an der dortigen Opernschule unter →Gerd Heinz. Preisträgerin in mehreren internationalen Gesangswettbewerben. Die Sopranistin H. sang noch während des Studiums 1996 die Titelpartie in der halbszenischen Aufführung von Händels "Jephta" (anlässlich der Eröffnung des Freiburger Konzerthauses) sowie in Aufführungen der Opernschule 1997 die Hauptrolle in der Uraufführung von Hans Peter Müller-Kielings Kammeroper "Gardez la Dame!"und 1998 die Titelpartie in Mozarts "La finta giardiniera". 1999/2000 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. 2000 Debüt als Pamina in Mozarts "Die Zauberflöte" am →Stadttheater Bern (Regie: →Eike Gramss, musikalische Leitung: Miguel Gomez-Martinez), dieselbe Partie sang H. auch am →Opernhaus Zürich unter →Franz Welser-Möst sowie in Santiago de Chile. Ebenfalls 2000 Debüt als Micaëla in Bizets "Carmen" am →Grand Théâtre in Genf, 2001 Debüt als Zerlina in Mozarts «Don Gio­vanni» unter →Nikolaus Harnoncourt in Zürich sowie Clémence in der Schweizer Erstaufführung von Kaija Saariahos "L’amour de loin" in Bern (Regie: Olivier Tambosi, musikalische Leitung: Hans Drewanz). 2003 Mélisande in Debussys "Pelléas et Mélisande" in Bern (Regie: Heinz, musikalische Leitung: Drewanz). Internationale Konzerttätigkeit, unter anderem an den Salzburger Festspielen, in Berlin, an der Mailänder Scala und der Carnegie Hall in New York, Zusammenarbeit unter anderem mit Claudio Abbado und Kent Nagano.

Auszeichnungen

  • 1997 Kulturpreis des Kantons Wallis,
  • 1999 Europäischer Kulturförderpreis in München.


Autorin: Marianne Koller



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Koller, Marianne: Rachel Harnisch, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 796.

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