Ralph A. Ottinger

Aus Theaterlexikon
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* 16.12.1931 Zürich.

1947–51 Primarlehrerausbildung, danach zehn Jahre lang Primarlehrer an verschiedenen Schulen im Kanton Zürich. Mehrere Theaterinszenierungen mit seinen Schülern. Berufsbegleitende Kurse am →Bühnenstudio Zürich. 1962 Wechsel zum Journalismus: Allroundjournalist beim "St. Galler Tagblatt" (zum Teil unter dem Pseudonym Martin Richard, Kürzel M. R.); von 1963 an auch Theaterkritiker. O. berichtete (unter dem Kürzel -ng-) vor allem über die Aufführungen des →Stadttheaters St. Gallen (Schauspiel und Operette), aber auch über jene des →Stadttheaters Winterthur. 1974–76 Redaktor beim "St. Galler Tagblatt", danach freier Mitarbeiter (unter anderem Opern- und Schauspielkritiker) des "St. Galler Tagblatts" und zahlreicher kleinerer Ostschweizer Zeitungen wie zum Beispiel "Appenzeller Zeitung", "Ostschweizer Tagblatt", "Schweizerische Bodensee-Zeitung". Seit 1998 regelmässiger Theaterkritiker des Gratisanzeigers "St. Galler Nachrichten". Neben dem Journalismus verschiedene Theateraktivitäten: O. führte mehrfach Regie beim Amateurtheater →St. Galler Bühne, schrieb Texte für das Cabaret Schnodergoofe und dessen Nachfolger, das Cabaret Sälewie. Er gehörte 1965 zu den Mitbegründern der Kellerbühne St. Gallen und verfasste Texte für Schülermusicals, Festspiele ("Kleine Linsebühl-Revue" 1996, dort auch Regie) und für Puppentheater. Autor des Beitrags "Zwölf Jahre sind im Theater eine Ära" im Band "Stadttheater St. Gallen 1980 bis 1992", einer Bilanz der Direktionszeit von →Glado von May.



Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Ralph A. Ottinger, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1363.