Robert Schwarz

Aus Theaterlexikon
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* 12.1.1925 Basel.

Bereits während der Schulzeit Statist am →Stadttheater Basel und Schauspielunterricht bei →Oskar Wälterlin. Debüt 1942 am Stadttheater Basel als Zeitungsjunge in Thornton Wilders "Eine kleine Stadt", Regie: Wälterlin; dann unter anderem Grossfürst Alexander von Russland in →Max Gertschs "Menschenrechte", Regie: →Robert Trösch; daneben als Inspizient tätig. 1943 Matura am Realgymnasium Basel, dann Schauspielausbildung am →Bühnenstudio Zürich, ab Frühjahr 1943 bis Herbst 1952 als Externer diverse Rollen am →Schauspielhaus Zürich (unter anderem 1945 Benjamin in der Uraufführung von →Max Frischs "Nun singen sie wieder", 1950 Adhémar von Gratignan in Sardou/de Najacs "Cyprienne"). Engagements am →Stadttheater Zürich, am →Bernhard-Theater Zürich, am →Corso-Theater Zürich, am →Stadttheater St. Gallen (unter anderem 1944 Roland Frank in der Uraufführung von →Werner Johannes Guggenheims "Erziehung zum Menschen", Regie: →Alfons Hoffmann), erneut am Stadttheater Basel (1945 Lanzelot Gobbo in Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig", Regie: →Franz Schnyder), am →Stadttheater Chur (1949 Ferdinand in Goethes "Egmont"), am →Theater am Central Zürich und auf zahlreichen Tourneen. Daneben Radio- und Filmtätigkeit (unter anderem 1945 Bernhard Wittels im international erfolgreichen Schweizer Film "Die letzte Chance", Regie: →Leopold Lindtberg). 1951–78 in Hotel- und Gastgewerbe tätig, ab 1979 Chefportier beim Schweizerischen Bankverein in Basel. Seit der Pensionierung 1990 wieder Rollen in Film- und Fernsehproduktionen.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Robert Schwarz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1650.

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