Rudi Wiechel

Aus Theaterlexikon
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* um 1906 Berlin (D), † 25.4.1986 Ronco sopra Ascona TI. ∞ →Toni von Tuason, Schauspielerin und Autorin.

Engagements als Schauspieler 1932/33 unter der Direktion von Erich Weidner am Stadttheater Konstanz, 1933–36 anfänglich ebenfalls unter Weidner am →Stadttheater Schaffhausen, 1936–38 am Neuen Stadttheater Teplitz-Schönau, 1940 am →Sommertheater Winterthur. 1940–65 Engagement als Bonvivant und Charakterspieler am →Stadttheater Bern, wo W. rund 250 zumeist mittlere und kleine Rollen in Schauspiel und Operette spielte, darunter 1942 Schufterle in Schillers "Die Räuber" (Regie: →Marc Doswald) und Theseus in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" (Regie: →Paul Kalbeck), 1947 Dr. Schmidt-Lausitz in →Carl Zuckmayers "Des Teufels General", 1948 Licht in Kleists "Der zerbrochene Krug" und 1949 Erzengel Michael in Goethes "Faust" (Regie jeweils: →Hans Lietzau), 1950 Ernst Lachmann in Hauptmanns "Michael Kramer" (Regie: →Raoul Alster) und Graf Aubespine in Schillers "Maria Stuart", 1954 Conti in Lessings "Emilia Galotti" und Horatio in Shakespeares "Hamlet", 1954 Domingo in Schillers "Don Carlos", 1956 Hofmarschall von Kalb in Schillers "Kabale und Liebe", 1960 Marcellus in Shakespeares "Hamlet", 1961 Graf von Lerma in Schillers "Don Carlos", 1964 Pater in Schillers "Die Räuber" (Regie: →Christoph Groszer). Grossen Erfolg hatte W. 1953 als Algernon Moncrieff in Wildes "Bunbury".



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Rudi Wiechel, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2096.

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