Samuel Weiss

Aus Theaterlexikon
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* 7.2.1967 Zürich.

Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Engagements 1990/91 als Gast am Schauspiel Frankfurt (Mortimer in Schillers "Maria Stuart", Regie: Manfred Karge), 1991–93 am Landestheater Tübingen (Wurm in Schillers "Kabale und Liebe", Sosias in Kleists "Amphitryon"), 1993–2001 am Staatstheater Stuttgart (Leonce in Büchners "Leonce und Lena", König in Purcells "King Arthur" und Tinker in Sarah Kanes "Gesäubert", Regie jeweils: Martin Kušej; Titelrolle in McCabes "Der Schlächterbursche", Regie: Wilfried Minks; Titelrolle in Camus’ "Caligula" und Joseph Süß Oppenheimer in der Uraufführung von Klaus Pohls "Jud Süß", Regie jeweils: Stephan Kimmig), 2000 an den Salzburger Festspielen (Titelrolle in Shakespeares "Hamlet", Regie: Kušej; Koproduktion mit dem Staatstheater Stuttgart). Im Depot des Staatstheaters Stuttgart inszenierte W. 2001 die Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs "Die arabische Nacht". 2001–04 gehörte W. zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg (Titelrolle in Goethes "Clavigo", Regie: Jan Bosse). Seit 2004/05 ist er als freischaffender Schauspieler und Regisseur tätig. Diverse Film-, Fernseh- und Hörspielrollen.

Literatur

  • Kümmel, Peter: Bis die Endorphine strömen. In: Theater heute 8/1997.


Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Samuel Weiss, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2069.