Stefan Merki

Aus Theaterlexikon
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* 5.1.1963 Baden AG.

Nach der Matura in Wettingen 1984–87 Schauspielausbildung in der Theaterwerkstatt des →Theaters 1230 in Bern. Gleichzeitig erste Auftritte am Theater 1230, unter anderem in "Beizengeschichten à la carte" (Regie: →Albert Freuler) und als Joggeli in der erfolgreichen Inszenierung von →Simon Gfellers Bühnenfassung von →Jeremias Gotthelfs "Geld und Geist" (Regie: →Peter Schneider), mit Gastspielen in der ganzen Deutschschweiz. 1987–90 Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin. Nach einem ersten Gastengagement 1989/90 an der Schaubühne Berlin folgte 1990–94 ein festes Engagement an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin (unter anderem Celia in Shakespeares "Wie es euch gefällt", Regie: →Katharina Thalbach; Squenz in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", Regie: Hans Neuenfels; Pflanzengel/Julie in Serreaus "Weissalles und Dickedumm", Regie: →Benno Besson). Gastengagements unter anderem 1994/95 am Theater Aachen (Titelrolle in →Bertolt Brechts "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"), 1995 bei den Salzburger Festspielen (in Franz Wittenbrinks Liederabend "Denn alle Lust will Ewigkeit", Koproduktion mit dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg). 1996–2001 Engagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (Intendanz: 1996–2000 →Frank Baumbauer, 2000/01 Tom Stromberg), spielte dort unter anderem das kleine Arschloch/Kreatur in Rainald Goetz’ "Festung" (Regie: Wilfried Minks), Bleichenwang in Shakespeares "Was ihr wollt" (Regie: Karin Beier), Dorante/Kerkermeister in Corneilles "Triumph der Illusionen" (Regie: →Stefan Bachmann), den Grossinquisitor in der Uraufführung von Helmut Kraussers "Haltestelle. Geister" (Regie: Jan Bosse) sowie in Jérôme Bels Tanz-Performance "The Show Must Go on!". Seit der Spielzeit 2001/02 ist M., wiederum unter der Intendanz von Baumbauer, an den Münchner Kammerspielen engagiert. Zahlreiche Rollen in deutschen Fernsehproduktionen sowie diversen Hörspielen.



Autorin: Sonja Galler



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Galler, Sonja: Stefan Merki, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1232–1233, mit Abbildung auf S. 1233.

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