Susi Haefelin

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* 1.7.1901 Magdeburg (D), † 16.6.1990 St. Gallen. ∞ Max H., Komponist und Dirigent.

H. wuchs in einem grossbürgerlichen Haus in Bremen auf. Sie studierte Klavier in Berlin und Weimar. 1932 Übersiedlung mit ihrem Schweizer Ehemann in dessen Heimatstadt St. Gallen. Dort wirkte sie zeitlebens als Klavierlehrerin. 1944 Beginn ihrer journalistischen Tätigkeit als Konzertkritikerin für die "Volksstimme" St. Gallen; ab Anfang der fünfziger Jahre auch Opernkritik. Anfang der sechziger Jahre wurde sie Mitarbeiterin der St. Galler Tageszeitung "Ostschweiz", der sie bis 1985 als Konzert- und Opernkritikerin zur Verfügung stand. Sie schuf sich über St. Gallen hinaus einen Namen, so dass sie regelmässig auch für den "Landboten" in Winterthur, für die "Basler Nachrichten" und viele Jahre lang als Korrespondentin für die "Neue Zürcher Zeitung" (Kürzel: S. H., S. Hf., S. Hn. oder S. Hfl.) und verschiedene Fachzeitschriften über Opern- und Schauspielpremieren in St. Gallen berichten konnte. Initiantin der Schulhauskonzerte St. Gallen. Viele Jahre lang im Vorstand des St. Galler Theatervereins und des Konzertvereins, Mitarbeit in der Schweizerischen Vereinigung der Theater-Vereine. 1974 erschien H.s autobiografischer Roman "Sabines Weg nach St. Gallen. Drei Stationen meines Lebens".

Auszeichnungen

  • 1960 Anerkennungspreis der Stadt St. Gallen.


Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Susi Haefelin, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 782.

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