Theatergruppe St. Karl, Luzern LU

Aus Theaterlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

Amateurtheater, Sprechtheater in Schweizer Dialekt

1982 schlossen sich nach dem Neubau des Pfarreiheims "St. Karl" Mitglieder der christlichen Jugendverbände "Jungmannschaft" und "Jungwacht" zur T. zusammen. Deren erste Produktion war im selben Jahr Jean Meyers "Karriere". 1984 konstituierten sie sich als Verein, der sich "die Pflege und Förderung des guten Volkstheaters zur Bereicherung des kulturellen Quartierlebens" zum Ziel setzte. Pro Jahr wird jeweils ein abendfüllendes Stück aufgeführt. Auf dem Spielplan stehen vor allem volkstümlich-unterhaltende Lustspiele und Schwänke, zum Beispiel →Walter Eschlers "Oberamtmann Effinger" (1985), Arnold/Bachs "Der wahre Jakob" (1987) und "Siitesprung is Paradies" (1991), →Simon Gfellers "Hansjoggeli, der Erbvetter" nach →Jeremias Gotthelf (1995), Otto Schwartz/Georg Lengbachs "De Brütigam vo minere Frau" (1996), Ray Cooneys "Ausser Kontrolle" (1998) und Maya Gmürs "Jesses Gott Herr Pfarrer" (2002). Zum Repertoire gehören auch Einakter und Sketche. Die T. spielt in der Regel jeweils im Frühjahr im Pfarreiheim, das von der Gruppe für Theateraufführungen ausgebaut wurde. Gelegentlich tritt sie bei Anlässen von Vereinen und Institutionen auf. Die T. finanziert sich durch Mitglieder- und Gönnerbeiträge. Verbandsmitglied: →ZSV.



Autor: Sigi Blarer



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blarer, Sigi: Theatergruppe St. Karl, Luzern LU, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1868.