Urs Faes

Aus Theaterlexikon
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* 13.2.1947 Aarau AG.

Ausbildung am Lehrerseminar Wettingen. Anschliessend arbeitete F. als Lehrer und studierte an der Universität Zürich Geschichte, Germanistik, Philosophie und Ethnologie, 1981 Promotion mit einer Arbeit zur Kolonialgeschichte. Seine ersten Veröffentlichungen erschienen 1970 in Zeitungen und Zeitschriften, 1975 publizierte F. den Lyrikband "Eine Kerbe im Mittag". Als Dramatiker debütierte F. mit dem Schauspiel "Zugluft", das in Zusammenarbeit mit →Klaus Merz und der →Claque Baden entstand und auch von ihr uraufgeführt wurde (28.5.1982), ebenso wie das zusammen mit →Res Bosshart verfasste Stück "Kreuz im Feld" (23.2.1984, Regie jeweils: →Paul Weibel). 1986/87 und 1988/89 war F. Hausautor am →Theater 1230 Bern, für das er das Stück "Wartezimmer" schrieb (Uraufführung 26.9.1986, Regie: →Albert Freuler). Die Geschichte dieses Theaters hielt F. in der Festschrift "10 Jahre Volkstheater. Das Theater 1230 in seinem zehnten Jahr" (1989) fest. Als freier Journalist und Schriftsteller schreibt F. ausserdem Hörspiele (1985 "Partenza", 1989 "Bsuechsziit", 1993 "Eine andere Geschichte", alle von Schweizer Radio DRS ausgestrahlt), Gedichte, Erzählungen und Romane (unter anderem 1983 "Webfehler", 1989 "Sommerwende", 2001 "Und Ruth").

Auszeichnungen

  • 1983 Werkbeitrag des Aargauischen Kuratoriums,
  • 1985 Werkjahrbeitrag des Kantons Solothurn,
  • 1986 Werkjahrauszeichnung der Stadt Zürich,
  • 1987/88 Werkstipendium am Istituto Svizzero in Rom,
  • 1988 Werkbeitrag des Kantons Aargau,
  • 1991 Werk- und 1999 Literaturpreis des Kantons Solothurn.


Autor: Reto Caluori



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Caluori, Reto: Urs Faes, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 552.

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