Valerie Steinmann

Aus Theaterlexikon
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* 12.12.1921 Zürich, auch Valeria S. ∞ Max (Megge) Lehmann, Schauspieler, Kabarettist, Regisseur, Autor, Fernsehproduktionsleiter (* 1915 Bern, †  3.3.2001 Männedorf ZH).

Unter dem Namen Valeria S. Kinderrollen am →Schauspielhaus Zürich, unter anderem 1934 Luison in Molières "Der eingebildete Kranke" und Joestli in →Cäsar von Arx’ "Der Verrat von Novara" (Regie jeweils: →Leopold Lindtberg). Besuch der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin. Engagements 1939/40 am Stadttheater Eger, 1940/41 am Stadttheater Eise­nach, 1941–43 am Gautheater Westmark in Saarbrücken, 1943/44 an den Bühnen der Reichsmessestadt Leipzig. Nach der Schliessung aller reichsdeutschen Theater Ende 1944 Rückkehr in die Schweiz. 1944/45 Externistin am Schauspielhaus Zürich, 1945–48 unter der Direktion von →Hans Curjel Engagement am →Stadttheater Chur (unter anderem 1948 Botin in →Bertolt Brechts "Die Antigone des Sophokles", inszeniert von Brecht und →Caspar Neher), als Gast am →Stadttheater St. Gallen und am →Stadttheater Basel (1947 Martirio in der deutschsprachigen Erstaufführung von García Lorcas "Bernarda Albas Haus", Regie: →Ernst Ginsberg), dort 1949–53 im Engagement (unter anderem: Dorine in Molières "Tartuffe", Regie: →Werner Kraut; Titelrolle in Hauptmanns "Hanneles Himmelfahrt", Regie: Ginsberg), danach als Gast unter anderem am →Stadttheater Luzern, regelmässig am Schauspielhaus Zürich (unter anderem 1954 Hedwig in Ibsens "Die Wildente", Regie: Günther Haenel), an der →Komödie Basel, am →Opernhaus Zürich, am →Corso-Theater Zürich (1968 und 1978 Margrit Baumann in →Paul Burkhard/→Walter Leschs "Die kleine Niederdorf-Oper"), an den Basler Theatern (unter anderem 1971 Nell in Becketts "Endspiel", 1975 Frau Schödler in →Paul Hallers "Marie und Robert"), am Stadttheater St. Gallen, am →Städtebundtheater Biel-Solothurn (unter anderem 1983 Daja in Lessings "Nathan der Weise"), am →Atelier-Theater Bern (unter anderem 1995 Titelrolle in Marsha Normans "Nacht, Mutter"), am →Theater für den Kanton Zürich (unter anderem 1996 Abby Brewster in Kesselrings "Arsen und Spitzenhäubchen"), am →Theater Heddy Maria Wettstein in Zürich. Diverse Tourneen, unter anderem als Partnerin von →Curt Goetz, →Ruedi Walter und →Margrit Rainer. Umfangreiche Tätigkeit für Film (unter anderem 1961 Vreni Caduff in →Kurt Frühs "Es Dach überm Chopf"), Fernsehen und Rundfunk ("Memotreff").



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Valerie Steinmann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1752–1753.

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