Vilmos Désy

Aus Theaterlexikon
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1960/61 unter dem Namen Willy D. Regieassistent an der Volksoper Wien. 1961–65 wirkte D. unter der Direktion von →Horst Gnekow als Regisseur am →Stadttheater Luzern, wo er – mit Ausnahme von →Ulrich Bechers Schauspiel "Samba" – Operetten, Opern und Musicals inszenierte, so etwa Johann Strauß’ "Der Zigeunerbaron", Verdis "Aida", Cole Porters "Can-Can", Paul Abrahams "Ball im Savoy", Saint-Saëns’ "Samson und Dalila", →Ralph Benatzkys "Pariserinnen" und Kálmáns "Die Zirkusprinzessin". Parallel dazu und nach 1965 Inszenierungen am →Kleintheater Kramgasse  6 in Bern (1965 René de Obaldias "Die vier Jahreszeiten der Liebe", 1968 Schweizer Erstaufführung von Harvey Schmidt/Tom Jones’ Musical "The Fantasticks"), am Stadttheater Hildesheim, an der Städtischen Bühne Hagen, an den Städtischen Bühnen Münster und an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau. 1969–71 Oberspielleiter der Oper und Operette an der Städtischen Bühne Hagen. Daneben Gastinszenierungen an den Städtischen Bühnen Essen, am Theater am Domhof in Osnabrück und am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Ab Ende der siebziger Jahre wiederum Regiearbeiten am Kleintheater Kramgasse 6 in Bern (1979 Raymond Queneaus "Autobus S" und 1981 Schmidt/Jones’ "Das musikalische Himmelbett"), zudem am →Städtebundtheater Biel-Solothurn (1980 Wilders "Unsere kleine Stadt", 1981 James Saunders’ "Michael Kohlhaas" nach Kleist, 1982 Sternheims "Die Hose", 1983 Havels "Das Gartenfest" und 1990 Uraufführung von →Herbert Meiers "Leben ein Traum nach Calderon"), am Städtebundtheater Hof und am Raimund-Theater Wien. Seit Anfang der achtziger Jahre leitet D. das Auersperg15-Theater (bis 1995 Theater beim Auersperg), ein Kleintheater in Wien.



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Vilmos Désy, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 461.