Walter Sigi Arnold

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* 11.2.1959 Altdorf UR.

1975–80 Besuch des Lehrerseminars, 1980–81 als Lehrer tätig. 1981–85 am →Konservatorium für Musik und Theater, Bern BE. Daneben – unter dem Namen Sigi A. – erste Gast­engagements 1982/83 am →Stadttheater Luzern und an den →Basler Theatern, 1984/85 am →Stadttheater Bern, Bern BE. 1985–88 Anfängerengagement am Stadttheater Pforzheim (Damis in Molières "Tartuffe", Camille in Feydeaus "Floh im Ohr", Valère in Molières "Der Geizige", Anarchist in Fos "Zufälliger Tod eines Anarchisten"). Seit 1988 als freischaffender Schauspieler tätig, unter anderem 1988–95 bei den Festspielen Bad Hersfeld (unter anderem Koch/dicker Vetter in Hofmannsthals "Jedermann", Flaut/Thisbe in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" und Rosenkranz in dessen "Hamlet"), 1988 am Theater im Westen in Stuttgart (Sebastian in Shakespeares "Was ihr wollt"), 1989 bei der Pocket Opera Company in Nürnberg, 1990 am Theater Die Färbe in Singen, 1992 beim →Berner Ensemble, Bern BE (Lehrer in der Uraufführung von →Werner Wüthrichs "Zum weissen Kreuz"), 1993 beim Theater etc. in Basel (Titelrolle in Barbara Honigmanns "Der Schneider von Ulm"), 1995 am →Atelier-Theater, Bern BE (Da’ud in Ilan Hatsors "Vermummte"). 1989–99 war A. unter der Direktion von →Horst Statkus regelmässig Gast am →Stadttheater Luzern/→Luzerner Theater, wo er in jährlich zwei bis drei Produktionen spielte (unter anderem Vitja in Rasumowskajas "Liebe Jelena Sergejewna", Bruder Lorenzo/Benvolio in Shakespeares "Romeo und Julia", Harry in Phil Youngs "Kissing God", Erwin in Jakob Arjounis "Nazim schiebt ab", Bruno in Fassbinders "Katzelmacher" und Holzapfel in Shakespeares "Viel Lärm um Nichts"). Danach – nun unter dem Namen Walter Sigi A. – Engagements bei der Theatertruppe →Il Soggetto, Stäfa/Zürich ZH (1999 Siro in Machiavellis "Mandragola"), der →Zürcher Märchenbühne, Zürich ZH (2000 Wawa in "Urmel aus dem Eis", 2001 Polizist/Schüler in "Pippi Langstrumpf", 2002 Kaspar in "Räuber Hotzenplotz III") und am Stadttheater Bern (2000 diverse Rollen in der Schweizer Erstaufführung von Jelineks "Ein Sportstück", 2001 Matwei in Turgenevs "Ein Monat auf dem Lande"). 2000 führte A. Regie beim Theater LuLatsch in Luzern. Diverse Film-, Fernseh- und Hörspielrollen. A. veröffentlichte das Buch "Urner Sagen", schuf Dialektbearbeitungen von Kindergeschichten für Schweizer Radio DRS 1 und war regelmässiger Mitarbeiter bei Schweizer Radio DRS 3 für "Bissigs Wochenrückblick".



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Walter Sigi Arnold, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 71-72.

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