Walter Sprünglin

Aus Theaterlexikon
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* 13.11.1898 Rotkreuz ZG, † 2.12.1985 Bern. ∞ Irmgard Erika Margarete (Gretl) Schmidt, Schauspielerin.

1918 Schauspielausbildung. 1919–25 Engagement als Chargenspieler am →Stadttheater Luzern, 1925 Gastvertrag am →Schauspielhaus Zürich. 1926/27 an den →Vereinigten Stadttheatern Solothurn-Biel, 1927–31 am Neuen Schauspielhaus in Wilhelmshaven, 1931–34 am Stadttheater Landsberg. 1934/35 Gastverträge an verschiedenen Theatern in Berlin. 1935–69 Charakter- und Chargenspieler am →Stadttheater Bern, wo S. rund 300 kleine und mittlere Rollen verkörperte, häufig den Typus des bescheidenen und diskreten Bürgers. Unter anderem spielte er 1935/36 Antonio in Goethes "Torquato Tasso", 1946 August Keil in Hauptmanns "Rose Bernd" (Regie: →Werner Kraut), 1953 den Wirt in Lessings "Minna von Barnhelm" (Regie: →Raoul Alster) und das Bäuerchen in →Paul Burkhard/→Walter Leschs "Die kleine Niederdorf-Oper" (in Bern unter dem Titel "Kleine Oper der untern Stadt"), 1960 Albert Oberholzer in Burkhards "Der schwarze Hecht" (Regie: →Ettore Cella). S. wirkte auch in einigen Filmen mit, darunter 1941 in →Franz Schnyders "Gilberte de Courgenay".



Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Walter Sprünglin, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1716.

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