Wolfgang Hepp

Aus Theaterlexikon
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* Januar 1941 Singen (D).

Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München, daneben erste Rollen an den Münchner Kammerspielen (1961 Servilius in Shakespeares "Timon von Athen", Regie: Fritz Kortner), Engagements 1962–66 am Ulmer Theater (Jerry in Albees «Zoo­geschichte», Regie: →Valentin Jeker), 1966–72 am Staatstheater Kassel (Edmund in Shakespeares "König Lear", Wurm in Schillers "Kabale und Liebe"), 1972–77 am Düsseldorfer Schauspielhaus (Givola in →Bertolt Brechts "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui", Nick in Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", Rodrigo in Shakespeares "Othello"), 1977–91 an den Basler Theatern/am →Theater Basel (unter anderem: 1982 Rülp in Shakespeares "Was ihr wollt", Regie: →Volker Hesse, und Josef in Musils "Die Schwärmer", Regie: Friedrich Beyer; 1983 George in Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", Regie: →Hartwin Gromes, und Titelrolle in Peter Lotschak "Molières Scapin", Regie: Lotschak; 1985 Krull in Sternheims "Die Kassette", Regie: Rüdiger Hacker; 1987 Hjalmar Ekdal in Ibsens "Die Wildente", Regie: →Mark Zurmühle; 1988 Hoederer in Sartres "Die schmutzigen Hände", Regie: →Heinz Trixner; 1989 Vater in Bronnens "Vatermord" und Kottwitz in Kleists "Prinz Friedrich von Homburg", Regie: →Stephan Müller; 1990 Barach in Gozzis "Turandot", Regie: →Jossi Wieler und Giesecke in →Ralph Benatzkys "Im weissen Rössl", Regie: →Herbert Wernicke; 1991 Agamemnon in Offenbachs "Die schöne Helena", Regie: Wernicke). Daneben bei den Festspielen in Schwäbisch-Hall (1980 und 1981 Klosterbruder in Lessings "Nathan der Weise", Regie: Kurt Hübner) und bei den Festspielen Bad Hersfeld (unter anderem 1992 Tiger Brown in →Bertolt Brecht/Weills "Die Dreigroschenoper"). 1991–94 Ensemblemitglied des Schauspiels Bonn (unter anderem 1991 George in Susan Sontags "Alice im Bett" und Leopold in Woody Allens "Midsummernight’s Sex Comedy", Regie jeweils: Volker Hesse; Michel in der Uraufführung von Yasmina Rezas "Jascha", Regie: →Hans-Dieter Jendreyko). Seither vorwiegend Fernsehtätigkeit (Hermann Faller in der Familienserie «Die Fal­lers», seit 1993), daneben als Gast erneut am Schauspiel Bonn (1995 Wirt in Horváths «Der Jüngste Tag) und am Theater Basel (1996 Kopreus in Euripides’"Die Herakliden", Regie: Jendreyko).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Wolfgang Hepp, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 827–828.

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