Yves Robert Buergi

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* 30.10.1932 Basel. ∞ Lies Sandoz, Malerin.

Gymnasium in Basel, daneben ab 1947 erste kleine Rollen am →Stadttheater Basel (unter anderem 1947 diverse Rollen in →Bertolt Brechts "Furcht und Elend des Dritten Reiches" und 1948 Seppi in Schillers "Wilhelm Tell", Regie: →Ernst Ginsberg). 1951–53 Schauspielunterricht bei →Heinrich Trimbur in Basel. Gleichzeitig unter dem Namen Robert Bürgi (Gast-)Engagements am Stadttheater und an der →Komödie in Basel. 1953 Fortsetzung der Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, dort 1954 Diplom. 1954–56 unter Albert Lippert und Gustaf Gründgens am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (unter anderem Fabius/Engel in Lope de Vegas "Sein ist Schein"; Lobo in Williams’ "Camino Real"; Franz in Christopher Frys "Dunkel ist Licht genug"; Erich Spitta in Hauptmanns "Die Ratten"), 1957 am →Sommertheater Winterthur, Winterthur ZH, danach als Gast erneut an der Komödie Basel. Hörspielsprecher in Basel, Bern und Zürich. Ab 1962 freie journalistische Tätigkeit für die "Neue Zürcher Zeitung", den "Tages-Anzeiger" in Zürich und die "Basler Nachrichten" in den Ressorts Lokales und Kultur. 1963–79 Lehrtätigkeit als Sonderschullehrer im Kanton Zürich. 1981 Rückkehr zum Theater: Unter dem Namen Yves R. Buergi 1981–84 am →Stadttheater Luzern (unter anderem Möbius in →Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker"; Gajew in Tschechows "Der Kirschgarten"; Rappelkopf in Raimunds "Alpenkönig und Menschenfeind"; Der Herr in Goethes "Faust"; König Peter in Büchners "Leonce und Lena"; Orsini-Rosenberg in Peter Shaffers "Amadeus"). Danach Tätigkeit als freischaffender Schauspieler (unter anderem 1986 erneut am Stadttheater Luzern als Doktor in →Max Frischs "Andorra" sowie 1987 auf Tournee in Holland als Bassa Selim in Mozarts "Die Entführung aus dem Serail"), Sprecher und Schriftsteller. Diverse Veröffentlichungen als Lyriker.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Yves Robert Buergi, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 290.

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