Werner Bula

Aus Theaterlexikon
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* 8.4.1892 Neuenegg BE, † 19.2.1962 Bern.

Besuchte die Sekundarschule in Wynigen. Nach einem Welschlandjahr begann er 1909 eine Lehre als Geometer im Kanton Basel-Landschaft. Ab Mitte der zwanziger Jahre arbeitete B. als Vermessungstechniker bei der Eidgenössischen Landestopografie in Bern. Verfasser von Romanen ("Sangeten Ueli, der Schwingerkönig", 1931), berndeutschen Erzählungen und Stücken für das Volkstheater. 1936–47 und 1956–62 Redaktor der "Eidgenössischen Schwingerzeitung". Bühnenwerke: "Dr Erscht-Bescht" (Uraufführung 1934, Theatergesellschaft Schwingerverband Gurten-Bern), "Um Sime’s Meieli" (Uraufführung 1934, Stadtjodler Basel), "Z’ höch-use" (Uraufführung 1935, Langnau im Emmental), "Runde" (Uraufführung 1936, Jodelklub Aarau), "Burebrot" (Uraufführung 1937, Erlenbach im Simmental), "E chli meh Vertroue" (Uraufführung 1937, Fussballklub Bern-Hard), "’S Hudilumper Grytli" (Uraufführung 1938, Wabern und Zimmerwald), "Bim Turnverein vo Tooflige" (Uraufführung 1943, Turnverein Utzwilen), "Der Hingeruse-Schutz" (1943), "Der Parteibüffel" (1943), "Der Legione-Georges" (Uraufführung 1949, Jegenstorf).

Auszeichnungen

  • 1946 Literaturpreis der Stadt Bern,
  • Ehrungen der Schweizerischen Schillerstiftung.

Literatur

  • Schwyzerlüt 1/1962 [mit Bibliografie].


Autor: Reto Caluori



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Caluori, Reto: Werner Bula, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 300.

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